US-Wahlkampf Obama bietet Gore Regierungsposten an

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Sieben Monate vor der Präsidentenwahl am 4. November steigt Obama bereits zunehmend in den Wahlkampf gegen den Republikaner John McCain ein. Der demokratische Bewerber kritisierte am Dienstag scharf die Positionen McCains zum Irak-Krieg und in der Wirtschaftspolitik. Auf seine innerparteiliche Rivalin Hillary Clinton ging Obama hingegen kaum noch ein, obwohl er die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten noch nicht in der Tasche hat.

Bislang hat Obama für den Nominierungsparteitag im August 1623 Delegiertenstimmen gesammelt, bei Clinton sind es 1499. Den Ausschlag könnten schließlich die Stimmen der sogenannten Superdelegierten geben. Das sind Parteifunktionäre, die in ihrem Stimmverhalten nicht festgelegt sind.

Derzeit verucht Clinton mit Plänen für ein Milliardenprogramm für Arbeitsplätze bei den Wählern zu punkten. Drei Wochen vor der Vorwahl in Pennsylvania führt Clinton in den Umfragen mit 50 zu 41 Prozent vor Barack Obama. Ihr Vorsprung von zunächst zwölf Prozent ist allerdings etwas geschrumpft.

Auf einer Wahlkampfveranstaltung in der Industriestadt Pittsburgh in Pennsylvania sagte Clinton, ihr Plan sehe Steuererleichterungen und Investitionen von jährlich sieben Milliarden Dollar vor. Finanzieren will sie das Programm mit der Abschaffung von Steuervergünstigungen für Firmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern.

Clinton ist in den vergangenen Tagen unter verstärkten Druck geraten, sich vorzeitig aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur zurückzuziehen. Angesichts von zehn noch ausstehenden Vorwahlen und Wählerversammlungen zeigte die Frau von Expräsident Bill Clinton aber keine Anzeichen für einen möglichen Ausstieg. Sie ist zurzeit auf Wahlkampfreise in Pennsylvania, wo am 22. April die nächste Vorwahl stattfindet.

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