Warum Familienunternehmer ihre Nachfolge konsequent regeln sollten Im Schatten der Eichen

Seite 4 von 4:

Er plädiert deshalb dafür, dass sich Kinder und Eltern beim Generationswechsel beraten lassen. Die Beratung geht weit über finanzielle, steuerliche und juristische Themen hinaus. Britta Steilmann empfiehlt Moderatoren oder Mediatoren, die zwischen beiden Generationen vermitteln. "Mir hat eine solche Beratung gefehlt", gesteht die Unternehmertochter ein. Neutralisierend oder disziplinierend wirken auch Beiräte, wenn sie mit Managern besetzt sind, die kompetent sind, aber nicht zur Familie gehören. Institute wie Intes vermitteln Beiräte.

Trotz vieler Hilfen ist die Unternehmensnachfolge weiter ein Tabuthema. Das schlägt sich in der Erfolgsquote vom Übergang auf die zweite Generation nieder. "90 Prozent der Firmen wollen, dass das Unternehmen in der Familie bleibt, aber weniger als 50 Prozent schaffen das - mit sinkender Tendenz", stellt Experte Wimmer fest.

Das zu ändern, dazu will auch Britta Steilmann beitragen. Ab September schreibt sie ein Buch "mit Beispielen aus der Praxis für die Praxis, das sich an Mittelständler wendet". Damit ihnen böse Überraschungen erspart bleiben.

Startseite
Seite 1234Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote