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Aleuten-Inseln Beben der Stärke 6,8 erschüttert Alaska

Im nördlichsten Bundesstaat der USA hat die Erde gewackelt. 6,8 betrug die Stärke eines Bebens. Warnungen vor einer Flutwelle konnten aber schnell wieder aufgehoben werden.
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Hafen von Dutch Harbor in Alaska. Quelle: AFP

Hafen von Dutch Harbor in Alaska.

(Foto: AFP)

WashingtonEin Erdbeben der Stärke 6,8 hat den westlichen Zipfel Alaskas erschüttert, kurzzeitig wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Der Erdstoß habe sich am Vormittag (Ortszeit) auf den Aleuten-Inseln ereignet, etwa auf halber Strecke zwischen Nordamerika und dem Osten Russlands, teilte die US-Erdbebenwarte mit. Das Zentrum des Bebens lag in 35 Kilometern Tiefe. In der ersten Meldung war eine Stärke von 7,1 angeben worden.

Die Tsunami-Warnung des Alaska-Erdbebenzentrums galt für einige Küstengegenden der Aleuten, sie wurde bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Bei den Warnzentren für den Pazifik und Hawaii wurde kein Alarm gegeben.

„In Atka gab es eine Welle, aber nichts mit zerstörerischer Kraft“, sagte ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums in Alaska, Jeremy Zidek. „Nur eine Welle.“ Das Beben ereignete sich nach Angaben der Erdbebenwarte USGS gegen 06.55 Uhr (Ortszeit; 12.55 MESZ). Berichte über Verletzte oder Schäden gab es nicht. Die Gegend ist nur dünn besiedelt. Zidek erklärte, die Bewohner in Atka seien in höheres Gelände evakuiert worden.

Die Inselkette der Aleuten liegt bogenförmig zwischen Nordamerika und Asien am südlichen Rand des nordpazifischen Beringmeers. Die Reihe besteht aus mehr als 150 Inseln, auf denen nur wenige Menschen leben - die meisten von Fischfang oder der Pelztierjagd.

Erdbeben gibt es in Alaska häufig. Das letzte große Beben mit einer Stärke von 9,2 und einem Tsunami gab es im März 1964, dabei kamen 128 Menschen ums Leben.

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  • dpa
  • dapd
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