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+++ Liveblog zum Germanwings-Absturz +++ Helikopter stellen die Suche für die Nacht ein

Nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine sind vermutlich 67 Deutsche ums Leben gekommen, darunter eine Schülergruppe aus Haltern. Einer der Flugschreiber wurde nun gefunden und soll die Absturzursache rekonstruieren.
24.03.2015 Update: 25.03.2015 - 03:51 Uhr 12 Kommentare

18 Opfer aus Haltern: Bürgermeister ringt mit den Tränen

Ein Flugzeug des Typs Airbus A 320 ist am Dienstag in Südfrankreich abgestürzt. Die Germanwings-Maschine mit der Flugnummer 4U 9525 war um 9.35 Uhr in Barcelona gestartet und auf dem Weg nach Düsseldorf. Alle 150 Insassen kamen ums Leben.

+++ Französische Justiz leitet Ermittlungen ein +++

Nach dem Absturz des Airbus A320 in Frankreich hat die dortige Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der zuständige Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, sagte am Dienstagabend dem Sender BFM TV, derzeit konzentrierten sich die Ermittlungen zunächst auf die Befragung von acht Zeugen. Genauere Angaben dazu machte er nicht.

+++ Fünf Minister überflogen die Unglücksstelle +++

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    Nicht nur Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sind am Dienstag zum Absturzort des Airbus A320 in Südfrankreich geeilt. Insgesamt fünf Minister aus Deutschland, Frankreich und Spanien verschafften sich bei einem Überflug der Unglücksstelle ein erstes Bild, wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete.

    Die spanische Verkehrsministerin Ana Pastor sprach von einem Schock, „weil der Ort des Dramas wirklich grauenvoll ist“.

    +++ Französische Behörden bauen 800 Betten für Angehörige auf +++

    Nach dem Absturz des Airbus A320 in Südfrankreich stellen sich die örtlichen Behörden auf die Ankunft der Angehörigen ein. In der Sporthalle des Alpenortes Digne sollten 800 Betten aufgebaut werden, berichtete die Zeitung „La Provence“ am Dienstagabend in ihrer Online-Ausgabe.

    Germanwings plane einen Flug nach Südfrankreich, um den Angehörigen einen Besuches in der Nähe der Unfallstelle zu ermöglichen, sagte Airline-Geschäftsführer Thomas Winkelmann im „Heute Journal“ des ZDF.

    Auch ein Kongresszentrum sollte laut „La Provence“ geöffnet werden. Dreißig Mitglieder des französischen Roten Kreuzes seien mobilisiert worden. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete, es kämen auch Hunderte Polizisten und Feuerwehrleute zum Einsatz.

    Bereits für den Abend wurden die ersten Angehörigen am Flughafen in Marignane bei Marseille erwartet. Von dort sollten sie „La Provence“ zufolge von Polizisten nach Digne geleitet werden.

    +++ Wetter könnte Bergungsarbeiten erschweren +++

    Regen, vielleicht sogar Schnee: Schlechtes Wetter könnte die Bergungsarbeiten an der schwer zugänglichen Absturzstelle des Airbus A320 in den französischen Alpen zusätzlich erschweren. Der Wetterdienst Météo France rechnete für die Nacht mit gelegentlichem Regen und einer Temperatur um die 4 Grad Celsius im nahe gelegenen Ort Prads-Haute-Bléone. Der Dienst La Chaine Météo erwartete sogar etwas Schnee. Auch am Mittwoch sollte es hin und wieder regnen.

    +++ Papst betet für Opfer des Germanwings-Absturzes +++

    Papst Franziskus hat den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes über Frankreich sein Mitgefühl ausgesprochen. Der Papst bete für die Opfer und drücke seine „tiefe Solidarität für alle Menschen aus, die diese Tragödie getroffen hat“, hieß es am Dienstag laut Radio Vatikan in einem Telegramm im Namen des Pontifexes an den Bischof der französischen Gemeinde Digne.

    +++ Flughafen Düsseldorf stellt Feldbetten auf +++

    Nach dem Ausfall von mehreren Germanwings-Flügen mit zahlreichen betroffene Fluggästen werden am Flughafen Düsseldorf Feldbetten aufgestellt. „Wir schaffen von Flughafenseite einige Übernachtungsmöglichkeiten“, sagte ein Sprecher des Airports der Deutschen Presse-Agentur am späten Dienstagabend.

    Ob die Feldbetten genutzt werden oder betroffene Fluggäste von der Airline in Hotels untergebracht würden, könne aber noch nicht gesagt werden. Wie viele Feldbetten aufgestellt werden, sagte der Sprecher nicht. Mitarbeiter von Germanwings seien fleißig dabei umzubuchen. „Die Airline tut ihr bestes“, unterstrich der Flughafensprecher.

    Nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine über Frankreich hat die Fluggesellschaft am Dienstag eine Reihe von Flügen gestrichen. In Düsseldorf fielen laut Flughafen-Homepage unter anderem Verbindungen nach Paris, Hamburg, London, Madrid und Stockholm aus.

    +++ Helikopter stellen Suche am Absturzort für die Nacht ein +++
    Die von Frankreich eingesetzten zehn Helikopter haben die Suche am Absturzort der Germanwings-Maschine nach Einbruch der Dunkelheit für die Nacht eingestellt. Sie sollten nach Sonnenaufgang ihre Flüge wieder aufnehmen, teilten die Behörden mit. In dem äußerst schwer zugänglichen Absturzgebiet in den Alpen hätten Helikopter zuvor noch fünf Gendarmen für die Nacht abgesetzt, sagte ein Gendarmerie-Oberstleutnant der Nachrichtenagentur AFP.

    Erste Bilder des Absturzortes: Nichts als Trümmer

    +++ Keine sicheren Angaben zu Herkunft von Absturz-Opfern +++
    Nach dem Flugzeugabsturz in Frankreich steht die Herkunft der Passagiere nach Angaben von Germanwings noch nicht endgültig fest. Derzeit könne man keine endgültigen Zahlen zu den Nationalitäten bekanntgeben, sagte Germanwings-Chef Thomas Winkelmann am Dienstag in einer zweiten Pressekonferenz in Köln. In einem ersten Statement hatte er von 67 deutschen Staatsbürgern gesprochen, aber betont, dass die Zahl nicht endgültig feststehe.


    +++ Blackbox der Unglücksmaschine gefunden +++
    Einer der beiden Flugschreiber der in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine ist gefunden worden. Die Blackbox werde umgehend ausgewertet, sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve am Dienstag vor Journalisten. Die Absturzstelle werde noch am Abend gesichert, damit die Rettungsdienste leichter in das Gebiet gelangen könnten.

    +++ Hollande trifft Merkel und Rajoy an der Absturzstelle +++
    Nach dem Absturz der Airbus-Maschine von Germanwings trifft sich Präsident François Hollande an diesem Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy an der Absturzstelle. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Élyséepalast. Zuvor hatten Merkel und Rajoy jeweils angekündigt, die Unglücksstelle im Südosten Frankreichs besuchen zu wollen.

    Der Screenshot von Flightradar24 zeigt die Route des abgestürzten Flugzeugs der Germanwings. Quelle: dpa
    Absturz in den Alpen

    Der Screenshot von Flightradar24 zeigt die Route des abgestürzten Flugzeugs der Germanwings.

    (Foto: dpa)
    16 Schüler aus Haltern waren in Unglücksmaschine
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    Mehr zu: +++ Liveblog zum Germanwings-Absturz +++ - Helikopter stellen die Suche für die Nacht ein
    12 Kommentare zu "+++ Liveblog zum Germanwings-Absturz +++: Helikopter stellen die Suche für die Nacht ein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @ Julius Ceasen

      >> Natürlich bekommt er das, ist aber nur einer von vielen Namen die er verwendet. >>

      Warum schließt der [email protected] eigentlich immer auf andere das, was er selbst treibt ?

      Sonst keine Einfälle, Argumente ?

      Erbärmlich !

    • @ Lord DraCool

      >> Sehr geehrter Herr Vittorio Queri, für diese Art Beitrag bekommen Sie wohl eine Prämie aus Moskau, oder? >>

      Warum sollte ich das ?

      Oder haben Sie auch schon Hinweise, dass Putin seine Finger im Spiel hat ?

      Wäre doch mal interessant zu wissen ?

    • Warum sollte es anders sein?

    • Dieser Airbus hatte 60.000h auf dem Buckel und war schon über 20 Jahre im Einsatz.

      Ein Riss in der Druckkabine könnte durch Materialermüdung entstanden sein.

      Desweiteren hat Germanwings im November 2014 bereits eine Warnung von der EASA erhalten für den Airbus A318, A319, A320 und den A321 bei dem es schon einen ähnlichen Unfall mit guten Ausgang gegeben hat.

      Schlechter Treibstoff scheint ebenfalls nicht auszuschliessen zu sein.
      Vielleicht waren wieder vereiste Pitot Rohre das Problem gewesen.

      Im Endeffekt wird wohl Germanwings durch den Kostendruck an der falschen
      Stelle gespart haben.

    • Natürlich bekommt er das, ist aber nur einer von vielen Namen die er verwendet.

    • Sehr geehrter Herr Vittorio Queri, für diese Art Beitrag bekommen Sie wohl eine Prämie aus Moskau, oder? Aber naja, man sollte nicht Anstand von einem russischen Troll erwarten.

    • >> Besatzung setzte doch kein Notsignal ab >>

      Mal schauen, wie lange die zuständigen Behörden nach dem Fund der Black-Boxen brauchen werden , um die Absturzursache zu definieren.

      Ob es wie bei MH 17 auch Jahre dauern wird............?

      Und ob davor eventuell auch Spekulationen in den Medien auftreten, dass der Flieger eventuell durch einen Terroranschlag der Katalanischen Separatisten zum Opfer fiel.........?

    • Bisher kennt man ein solches Flugverhalten nur aus Russland und auch aus Aftrika. Die Motoren leisten normale Arbeit erreichen sogar die geplante Reiseflughöhe und plötzlich fallen beide Turbinen aus, aber nicht unbedingt gleichzeitig.
      Das riecht förmlich nach Treibstoff mit viel zu hohem Wasseranteil. Die Piloten glaubten wohl an einen Flameout und haben konzentriert versucht die Triebwerke wieder zum Laufen zu bringen. Daher wohl die dürftigen Notmeldungen. Wahrscheinlich ist das eine oder andere Triebwerk auch stotternd wieder angesprungen, jedoch nicht durchgelaufen.Das ist die für mich wahrscheinlichste Erklärung. Man sollte also gezielt auf Treibstoffreste in den Trümmern achten. Bei dem heutigen Moralverfall ist ein Treibstoffdiebstahl nicht auszuschließen, der dann durch Wasser ersetzt wurde um Zeit zu gewinnen, den Treibstoff zu verkaufen. (Die Qualität entspricht etwa dem hochwertigen Diesel Treibstoff, ist also auch für LKW Motoren geeignet.
      Das Thema Treibstoffdiebstahl wird immer abgewürgt, da immer Sicherheitsüberprüfte Mitarbeiter eingebunden sind. Leider werden die Fluggäste mit überflüssigen Kontrollen schikaniert, nur um zu beweisen wie sehr ,,man´' auf Sicherheit achtet aber auf den Hinterhöfen der Flughäfen gibt es nirgendwo wirklich ausreichende Kontrollen.

    • Sehr geehrte Redaktoren des HBs,
      Den Beitrag von Fr. Eichmann zu editieren finde ich eher armselig. Da gab es bloß ein Foto! Und zum Thema! Also wenn Sie das sich nicht wünschen, bitte schreiben Sie die Wahrheit: "Wir wollen keine Links zu anderen Webseiten" aber "Bitte bleiben Sie sachlich" stimmt einfach nicht. Es ist unfair. Sie sollen so was nicht tun - bitte.

    • Wie kann es angehen, dass angesichts einer solchen Katastrophe der Dax schon seine Party weiterfeiert? Selbst die Lufthansaaktie ist nicht mal nennenswert im Minus.

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