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40 Tote Auf Madagaskar grassiert die Pest

Sie ist hochgradig ansteckend und wird von Flöhen auf Nagetieren übertragen: Die Pest grassiert auf Madagaskar. Es gibt bereits zahlreiche Tote. Die WHO warnt vor einer schnellen Verbreitung auf der afrikanischen Insel.
22.11.2014 Update: 22.11.2014 - 11:04 Uhr Kommentieren
„Der schwarze Tod“, wie die Pest auch genannt wird, verbreitet sich auf Madagaskar. Quelle: pr

„Der schwarze Tod“, wie die Pest auch genannt wird, verbreitet sich auf Madagaskar.

Antananarivo/Genf Nach dem Ausbruch der Pest auf Madagaskar befürchtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine weitere Ausbreitung der oft tödlichen Krankheit auf der Insel. Bisher sind laut WHO von August bis Mitte November 40 Menschen gestorben, 119 Infizierte wurden gezählt. Auch in der Hauptstadt Antananarivo gebe es zumindest zwei Fälle. Auf der Insel erkranken immer wieder Menschen an der Pest.

„Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und des schwachen Gesundheitssystems besteht ein hohes Risiko einer schneller Verbreitung“, teilte die WHO in Genf mit. Die Situation auf der Insel vor der Ostküste Afrikas werde verschärft durch die Resistenz der Flöhe gegen ein verbreitetes Insektenvernichtungsmittel.

Die Pest war in mehreren Regionen ausgebrochen. Inzwischen seien eine Reihe von Maßnahmen ergriffen worden, um weitere Ansteckungen zu vermeiden und den Kranken zu helfen, berichtete die WHO.

In dem bitterarmen Inselstaat kommt es immer wieder zu Pestausbrüchen. 2011 und 2013 wurden jeweils mehrere Dutzend Tote gezählt. Gerade in der Regenzeit zwischen November und April flüchten unzählige Ratten in die Dörfer und Städte Madagaskars. Deren Flöhe übertragen die Pest auf Menschen.

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    Symptome der Lungenpest sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Atemnot, Husten und schwarz-blutiger Auswurf. Später entwickelt sich ein Lungenödem und es kommt zum Kreislaufversagen. Unbehandelt verläuft die Krankheit fast immer tödlich.

    Bis zu 2000 Pestfälle jährlich
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