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Ackerfrust und rote Bilanz Rock ohne Ring - Lebt die Legende weiter?

Die letzten Akkorde sind gespielt. In Mendig, und nicht am Nürburgring, endet Deutschlands größtes Festival. Doch kann man eine Legende wirklich einfach so an einen neuen Ort verpflanzen? Eine Spurensuche zwischen 90.000 Fans.
08.06.2015 - 08:07 Uhr Kommentieren
Rockfans stehen in Mendig (Rheinland-Pfalz) beim Festival
Rock am Ring

Rockfans stehen in Mendig (Rheinland-Pfalz) beim Festival "Rock am Ring" vor der Hauptbühne.

(Foto: dpa)

Mendig Die Fritteuse musste ausgeschaltet bleiben. Der Kühlschrank blieb direkt im Auto. Seit ihrem ersten Besuch 2006 waren sie ein fester Bestandteil der „Rock am Ring“-Festival-Ausstattung von Jan Wortig und seinen drei Freunden aus Essen. Aber das war vor Mendig. Das war noch auf der Nordschleife.

Wer die hartgesottenen Festivalfans sucht, der begibt sich auf dem neuen „Rock am Ring“-Gelände am besten auf die „Rock'n'Roll Campsite“. Hier sind viele gelandet, die früher für fünf Tage im Jahr ihr Zuhause auf der berüchtigten Nordschleife am Nürburgring aufschlugen. Dort waren Autos erlaubt, Strom und Wasseranschlüsse reichlich vorhanden und die Ausstattung der Festivalbesucher teils immens. Nirgendwo ging es wilder zu. Planschbecken? Sicher. Bierzapfanlage? Warum nicht. Und die eben genannte Fritteuse? Sowieso. Macht super Pommes.

Da auf dem neuen Gelände eigene Generatoren verboten sind, haben viele „Nordschleifler“ wie Jan Wortig 25 Euro zusätzlich zum Ticketpreis bezahlt, um auf der „Rock´n´Roll Campsite“ Strom zu haben. Doch am Ende gab es zu wenig Anschlüsse. Die Fritteuse blieb kalt. Der Frust ist groß. Irgendwie ist eben alles anders.

Auch auf der Pressekonferenz 200 Meter entfernt gibt Veranstalter Marek Lieberberg zu: „Einiges ist noch justierungsbedürftig. Die Verpflanzung des Standortes war ein Kraftakt. Wir haben versucht, alles zu planen, und doch beginnt der Lackmustest erst, wenn sich die Türen öffnen.“

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    Dass sich die Türen für viele der 90.000 Besucher erst mit einiger Anstrengung öffnen ließen, weiß Lieberberg. Denn so viele Fans wie nie waren bereits am Mittwoch angereist. Die Campingplätze waren – ebenso wie die Sanitäranlagen - schnell überfüllt. Nach und nach wurden knapp 30 Hektar Ackerfläche zusätzlich geöffnet.

    Hinzu kam in der Nacht zu Samstag ein heftiges Unwetter, dass zu zwei Blitzeinschlägen auf dem Gelände führte. Alle Verletzten konnten jedoch bereits am Samstag entlassen werden. Kurzum: Der Start war holprig.

    Große Visionen, aber keine schwarze Null
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