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Amnestie für Besitzer Australische Behörden stellen mehr als 57.000 illegale Waffen sicher

Die landesweite Aktion ist Folge einer Amnestie für Waffenbesitzer. Auch ein Raketenwerfer und Maschinengewehre wurden beschlagnahmt.
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Die australischen Behörden stellten fast 60.000 Waffen sicher. Quelle: AFP
Beschlagnahmte Waffen

Die australischen Behörden stellten fast 60.000 Waffen sicher.

(Foto: AFP)

CanberraNach der Zusage eines Straferlasses für Waffenbesitzer haben die australischen Behörden mehr als 57.000 illegale Waffen im Land sichergestellt. Darunter seien auch ein Raketenwerfer und mehrere Maschinengewehre gewesen, hieß es in einem Bericht der australischen Regierung am Donnerstag. Sie zeigte sich angesichts der hohen Anzahl der abgegebenen Waffen überrascht.

Der für Strafverfolgung zuständige Minister Angus Taylor lobte das Ergebnis. „Das ist ein weiterer Schritt dahin, dass wir Schusswaffen aus den Händen von Kriminellen und Banden halten, und Australier sicher bleiben“, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Ob sich andere Länder ein Beispiel an der Aktion nehmen sollten, darunter etwa die USA, sagte er nicht.

Bei der Amnestie für Waffenbesitzer handelte es sich um die erste landesweit, seit 1996 ein Massaker im Staat Tasmanien mit 35 Toten große Unterstützung für Waffenkontrollen nach sich gezogen hatte. Das Waffenarsenal der australischen Zivilbevölkerung wurde fast um ein Drittel reduziert, als Australien Gesetze einführte, die halbautomatische Waffen in privater Hand praktisch verboten und eine staatlich finanzierte Rückkaufaktion ins Leben gerufen wurde.

Im Zuge der dreimonatigen Amnestie, die im September endete, wurden 2500 halbautomatische und vollautomatische Waffen sichergestellt, mit denen man besonders schnell Schüsse abgeben kann - und die bei den Reformen 1996 besonders im Fokus standen.

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