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Amok Blutbad an kalifornischer Universität

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„Sie rannte, weinte, blutete. Es war furchtbar.“
Inzwischen ermittelt die Polizei auf dem Campus der katholischen Universität. Hier schlug der Amokschütze zu. Quelle: action press

Inzwischen ermittelt die Polizei auf dem Campus der katholischen Universität. Hier schlug der Amokschütze zu.

(Foto: action press)

Auf Fernsehbildern waren blutüberströmte Verletzte zu sehen, die auf Tragen in Rettungswagen gehoben wurden. Die 19-jährige Dawinder Kaur sagte ihrer Familie, dass es sich bei dem Bewaffneten um einen Kommilitonen aus dem Krankenpflegekurs handele, der seit Monaten abwesend gewesen und am Montag zurückgekehrt sei. Er sei in den Hörsaal getreten und habe die Studenten aufgefordert, sich in einer Reihe an der Wand zu aufzustellen. Als er seine Waffe gezeigt habe, seien die Studenten schreiend davongelaufen. Dann habe er das Feuer eröffnet, sagte Kaurs Familie der Zeitung „Oakland Tribune“.

„Sie hat mir gesagt, dass ein Typ durchgedreht ist und sie angeschossen wurde“, sagte Kaurs Bruder Paul Singh. „Sie rannte, weinte, blutete. Es war furchtbar.“ Pastor Jong Kim, der die Hochschule vor rund zehn Jahren gründete, sagte der „Oakland Tribune“, er habe etwa 30 Schüsse gehört. „Ich bin in meinen Büro geblieben“, sagte er. Ob der mutmaßliche Schütze der Universität verwiesen worden oder ob er aus freien Stücken gegangen sei, wisse er nicht.

Der Verdächtige wurde rund eine Stunde nach der Schießerei in einem Supermarkt festgenommen. Ein Sicherheitsmann habe den Mann angesprochen, weil er sich verdächtig verhalten habe, berichtete der Sender KGO-TV. Der mutmaßliche Schütze habe dem Wächter dann gesagt, dass er mit der Polizei sprechen müsse, weil er Menschen erschossen habe. Der Sicherheitsmann alarmierte daraufhin die Polizei. Laut Polizeichef Jordan rief der mutmaßliche Schütze nach der Tat auch seinen Vater an, der ebenfalls die Behörden alarmierte. Wie die Militärzeitung „Stars and Stripes“ berichtete, wurde der Bruder des mutmaßlichen Schützen vergangenes Jahr bei einem Autounfall im US-Staat Virginia getötet.

Der Bruder diente zu dem Zeitpunkt bei den US-Streitkräften. Die private Oikos-Universität richtet sich an die koreanische Gemeinschaft und bietet Kurse in unter anderem Theologie und asiatischer Medizin. Nach Angaben eines Sprechers hat die Hochschule weniger als 100 Studenten, der Campus besteht nur aus einem Gebäude.

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2 Kommentare zu "Amok: Blutbad an kalifornischer Universität"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Sieben Tote und drei Verletzte starben einem Amoklauf an der katholischen Oikos-Universität."

    Waren die 7 Toten schon tot, als sie einem Amoklauf starben?

  • Ich mag die Amis
    und früher habe ich das Land auch bewundert

    Aber gerade in der letzten Zeit sind die echt zu Krieger-Affen abgesunken. wenn man sich dort TV ansieht, also da ist nur brutale Gewalt zu sehen. ALLES, aber auch alles dreht sich bei denen nur um Krieg, Waffen und --Verteidigung----.

    Man könnte wirklich denken, man ist in Israel