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Aschewolken über Chile Vulkan Calbuco bricht erneut aus

Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche spuckt der chilenische Vulkan Asche in die Luft. Obwohl Calbuco diesmal nicht mehr so stark wütet, mahnen die Behörden weiter Vorsicht an.
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In einem Umkreis von 20 Kilometern um den Vulkan müssen die Menschen ihre Häuser verlassen. Quelle: dpa
Vulcan Calbuco

In einem Umkreis von 20 Kilometern um den Vulkan müssen die Menschen ihre Häuser verlassen.

(Foto: dpa)

Santiago de Chile Zum dritten Mal binnen einer guten Woche ist im Süden Chiles am Donnerstag der Vulkan Calbuco ausgebrochen. Der Vulkan spie nach Behördenangaben eine kilometerhohe Aschewolke in die Luft, wütete aber nicht mehr so stark wie noch wenige Tage zuvor. Die Behörden mahnten trotzdem Vorsicht an und ergriffen Notfallmaßnahmen.

Die dritte Eruption am Calbuco habe „wie vorhergesagt“ begonnen, teilte der staatliche Geologie- und Bergbaudienst (Sernageomin) im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Es herrsche „roter Alarm“. Die Behörden ordneten erneut die Evakuierung der Gegend in einem Umkreis von 20 Kilometern um den Vulkan an.

„Wir wurden wieder angewiesen, uns in Sicherheit zu bringen und sind in unseren Autos weggefahren, aber es war ruhiger als beim letzten Mal“, sagte ein Einwohner der Region. Fernsehbilder zeigten, wie tausende Menschen ihre Kinder von der Schule abholten oder sich an Tankstellen in lange Warteschlangen einreihten.

Der seit einem halben Jahrhundert inaktive Vulkan war eine Woche zuvor erstmals wieder ausgebrochen. Zwei überraschende Eruptionen am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche versetzten den Süden Chiles in den Ausnahmezustand, mehr als 6000 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Am Sonntag spie der Vulkan erneut Asche aus.

Durch die Ausbrüche kam niemand ums Leben, doch verwandelte seine Asche die normalerweise grüne Umgebung vor allem in der unmittelbaren Umgebung in eine graue Mondlandschaft, tausende Weidetiere fanden nichts mehr zu fressen und mussten fortgebracht werden. Auch der benachbarte Süden Argentiniens war betroffen.

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