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Australien Hiobsbotschaft für das Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef weist die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen auf. Das größte Korallenriff der Welt leidet unter den höheren Temperaturen des Klimawandels und Wetterphänomenen wie El Niño.
29.11.2016 - 13:27 Uhr Kommentieren
Am nördlichen Ende des mehr als 2300 Kilometer langen Riffs seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, berichteten die Wissenschaftler der James-Cook-Universität am Dienstag. Quelle: Reuters
Great Barrier Reef in Australien

Am nördlichen Ende des mehr als 2300 Kilometer langen Riffs seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, berichteten die Wissenschaftler der James-Cook-Universität am Dienstag.

(Foto: Reuters)

Sydney Australische Wissenschaftler haben eine Hiobsbotschaft für das größte Korallenriff der Welt bestätigt, die sich seit dem Frühjahr abgezeichnet hat: das Great Barrier Reef hat in diesem Jahr die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Am nördlichen Ende des mehr als 2300 Kilometer langen Riffs seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, manche Korallenbänke hätten gar keine lebenden Korallen mehr, berichteten die Wissenschaftler der James-Cook-Universität am Dienstag.

Vor Cairns und weiter südlich, wo die meisten Touristenboote zum Tauchen und Schnorcheln starten, war die Lage deutlich besser. Dort starben nur sechs Prozent der gebleichten Korallen ab. Dem Barrier Reef setzt der Klimawandel mit höheren Wassertemperaturen zu. In den vergangenen Monaten kam das Wetterphänomen El Niño hinzu, das die Temperaturen zusätzlich stiegen ließ. Am Donnerstag will die Regierung neue Schutzmaßnahmen für das Riff vorstellen.

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