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Besatzung gerettet Frachtschiff sinkt vor belgischer Küste

Kollision in der Dunkelheit: Auf der Nordsee vor der belgischen Küste stoßen zwei Schiffe zusammen, eines sinkt. Für die Besatzungen geht das Unglück glimpflich aus. Allerdings verliert der gesunkene Frachter Öl.
06.10.2015 - 14:43 Uhr
Die Besatzung des gesunkenen Frachters aus elf bis zwölf Personen wurde gerettet, einige wurden ins Krankenhaus gebracht. Quelle: ap
„Flinterstar“

Die Besatzung des gesunkenen Frachters aus elf bis zwölf Personen wurde gerettet, einige wurden ins Krankenhaus gebracht.

(Foto: ap)

Brüssel Auf der Nordsee vor der belgischen Küste ist ein niederländisches Frachtschiff mit einem Gastanker zusammengestoßen und gesunken. Das meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Dienstagmorgen unter Berufung auf den Provinzgouverneur Westflanderns, Carl Decaluwé. Die Besatzung des gesunkenen Frachters aus elf bis zwölf Personen wurde gerettet, einige wurden ins Krankenhaus gebracht.

Eine belgisch-niederländische Rettungsaktion mit mehreren Booten und einem Hubschrauber endete gegen 7 Uhr. Das Unglück hatte sich gegen 04.15 Uhr auf Höhe des belgischen Küstenortes Seebrügge ereignet.

Der Gastanker unter der Flagge der Marshall-Inseln wurde laut Belga nur leicht beschädigt. Das Schiff hat laut RTBF eine Länge von 315 Metern und eine Breite von 51 Metern. Die Gefahr einer Explosion bestehe nicht. Es wird nun nach Seebrügge gebracht.

Der gesunkene Frachter „Flinterstar“ aus den Niederlanden ist ein Schiff mit einer Länge von 130 Metern. Es habe keine gefährlichen Güter transportiert, schrieb Belga unter Berufung auf niederländische Behörden. Allerdings verliere das Schiff Öl, Reinigungsarbeiten hätten begonnen.

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