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Bombenalarm an tschechischer Grenze löst Verkehrschaos aus

Wenige Stunden vor dem EU-Beitritt Tschechiens ist der größte deutsch-tschechische Grenzübergang wegen einer Bombendrohung stundenlang gesperrt worden. Auf deutscher Seite bildeten sich kilometerlange Staus, die sich der Polizei zufolge am Nachmittag aber größtenteils wieder auflösten.

HB MÜNCHEN. Ein anonymer Anrufer habe am späten Vormittag bei der tschechischen Polizei von einer Bombe am Grenzübergang beim oberpfälzischen Waidhaus gesprochen, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag in Regensburg. Die beiden Grenzübergänge an der Autobahn und an der Bundesstraße seien gesperrt worden, zahlreiche Polizisten durchsuchten mit Sprengstoff-Suchhunden die Gebäude und die Umgebung. Die Polizei teilte später mit, es sei nichts Verdächtiges gefunden worden.

Am Grenzübergang an der Autobahn, der als der größte Grenzübergang in Europa gilt, stauten sich die Fahrzeuge bis zum Nachmittag zeitweise auf rund zwölf Kilometern Länge, an der Bundesstraße war der Stau drei Kilometer lang. Um 16.00 Uhr waren nach Polizeiangaben beide Übergänge wieder passierbar. Ein Sprecher der Grenzpolizei sagte rund eine Stunde nach Öffnung, der Stau auf der Bundesstraße habe sich bereits aufgelöst. Auf der Autobahn bewege er sich in dem für Freitagnachmittag „üblichen Rahmen“.

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