Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bombendrohung in Heidi-Klum-Show Polizei fahndet nach unbekannter Anruferin

Eine Bombendrohung bedeutete das jähe Ende im Finale von „Germany's next Topmodel“. Die Polizei durchsuchte die Arena in Mannheim stundenlang, doch gefunden wurde nichts. Nun soll die Anruferin ermittelt werden.
Update: 15.05.2015 - 10:33 Uhr 7 Kommentare

Bombendrohung: ProSieben muss Topmodel-Finale abbrechen

Mannheim Nach dem Abbruch der ProSieben-Show „Germany's next Topmodel“ wegen einer Bombendrohung will die Polizei nach der anonymen Anruferin suchen. Die Frau hatte am Donnerstagabend in der Mannheimer SAP-Arena angerufen und mit einer Bombe gedroht. Die Live-Show mit Heidi Klum wurde daraufhin vom Veranstalter abgebrochen. Die Ermittlungen würden am Freitag auf Hochtouren laufen, sagte ein Sprecher der Mannheimer Polizei am Morgen.

Bisher fehle den Beamten noch jede Spur. „Alle sind jetzt erst mal wohlverdient in ihren Betten.“ Zuvor hatten mehr als 100 Einsatzkräfte die Durchsuchung der SAP-Arena abgeschlossen, ohne etwas Verdächtiges zu finden. Wann und wie nach dem Abbruch das nächste „Topmodel“ gekürt wird, will ProSieben gemeinsam mit der Jury am Freitag bekanntgeben.

„ProSieben wird heute in Abstimmung mit der Jury entscheiden, wann und wie wir die Siegerin küren“, teilte der Sender über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. In der Nacht hatte Jurorin Heidi Klum bereits getwittert, dass der Abend „leider nicht so zu Ende gegangen“ sei, wie sie es sich gewünscht habe. „Sicherheit geht vor!“, schrieb die 41-Jährige über einem Foto mit den vier Finalistinnen.

Heidi Klum wollte am Donnerstagabend in Mannheim eine Siegerin aus der Topmodel-Schar ihrer Show „Germany's next Topmodel“ küren. Ein Sprecher der Polizei Mannheim sagte, die Bomben-Drohung sei um 21.07 Uhr telefonisch in der Halle eingegangen. Kurz darauf habe man an einer der Garderoben einen verdächtigen Koffer gefunden. Daraufhin habe der Veranstalter die Live-Sendung in Rücksprache mit der Polizei vorsichtshalber beendet, um eine Gefährdung der Besucher auszuschließen. Die rund 8500 Zuschauer mussten die Halle verlassen.

Später gab es Entwarnung: „So, wie es aussieht, war keine Bombe drin“, sagte ein Sprecher der Polizei Mannheim in der Nacht zum Freitag. Mehr als 100 Einsatzkräfte und zwei Spürhunde waren fast vier Stunden mit der Durchsuchung beschäftigt. Auf der Suche nach der Frau, die um 21.07 Uhr bei ProSieben angerufen und mit einer Bombe in der Arena gedroht hatte, fehlt den Beamten bisher jede Spur.

Ein Hallensprecher hatte zunächst technische Probleme als Grund genannt. „Wegen technischer Probleme kann das Top Model Finale heute nicht weiter gesendet werden“, hieß es anfangs auch auf einem Laufband, das der Sender ausstrahlte. Kurz darauf meldet sich der Sender ProSieben mit der Nachricht, dass das Finale endgültig abgebrochen wurde. „Wir werden heute nicht mehr senden“, teilte der Sender am Donnerstagabend via Twitter mit.

ProSieben will heute entscheiden, wann die Siegerin bekanntgegeben wird. Die Polizei schloss die Durchsuchung der Arena am frühen Freitagmorgen ab, ohne etwas Verdächtiges gefunden zu haben. In der Show sollte aus vier jungen Frauen zwischen 17 und 19 Jahren zum zehnten Mal „Germany's next Topmodel“ ermittelt werden. Ajsa (18) aus Tübingen (Baden-Württemberg), Anuthida (17) aus Lübeck (Schleswig-Holstein) und Vanessa (18) aus Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) waren gegen 21.30 Uhr noch im Wettbewerb - dann erfolgte der Abbruch.

Klum twittert von geheimem Ort, Mädchen frieren vor der Tür
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

7 Kommentare zu "Bombendrohung in Heidi-Klum-Show: Polizei fahndet nach unbekannter Anruferin"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Was halten den meine Mit-Kommentatoren von der mächtigsten Waffe im deutschen Privatfernsehen??? .. Wenn ich schon über TV-Sendungen, Unterschichtenfernsehen, Harzer etc. herziehe, so sollte ich mich doch auch mit den Grundfunktionen (on/off) der Fernbedienung auseinandersetzen. Das Leben wird gleich entspannter und man bekommt nicht so einen hochroten Kopf beim tippen von Kommentaren... einfach mal bei einer Tasse Tee drüber nachdenken.

  • Dann gibt es immernoch das Unterschichtenfernsehen wie "Berlin Tag und Nacht" oder "Familien im Brennpunkt". Müll wird es eben immer geben.

  • Ich hätte noch eine lange Liste von Sendungen, die man aus dem Programm nehmen könnte: Kochshows, "Talent"shows, Abnehmshows, Einrichtungs/Renovierungs/Hausbau-"Soaps", Sendungen über amerikanische Fischer/Trucker/Holzfäller/Schrotthändler/Kopfgeldjäger, Sendungen die alte amerikanische Youtube-Clips zusammenfummeln......
    Hm, damit wären 85% aller Fernsehprograme abgeschafft. Was sollen da bloß die Harzer den ganzen Tag lang machen?

  • von diesem trash (lumpen und schminktigelshow auf verbogenen beinen) leben ja viele sogenannte experten. damit kann kohle gemacht werden und dies ist eben das wichtigste. selbst der nachwus wird bei zeiten auf dieses niveau gebracht .irgendwelche hochbezahlte anwälte und/oder manager werden diesen trash schon möglichst meistbietend verramschen. das unterschichtenfernsehen macht es möglich. hauptsache kohle.

  • Auch eine Möglichkeit diesen Schund aus dem Fernseher zu kriegen.

    Während ich mit dem Ziel durchaus sympathisieren kann, sind die Methoden doch auf Dauer eher weniger geeignet.
    Es wäre besser, wenn die Leute aufhören würden diesen Schrott anzuschauen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Interessant sei die Evakuierung gewesen zu sein.

    Zuerst brachten sich die Promis in Sicherheit, dann kamen die Besucher an die Reihe.

    Bei der "Costa" wurde der Kapitän in Italien angeklagt und muss sich verantworten.