Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Brände in Australien „Der Himmel war scharlachrot“

Auf der australischen Insel Tasmanien mussten am Wochenende tausende von Bewohnern und Touristen vor einer Feuersbrunst fliehen. Teile Australiens leiden unter Sommertemperaturen von bis zu 48,2 Grad.
06.01.2013 - 15:34 Uhr Kommentieren

Gillard besucht Buschfeuer-Katastrophe

Sydney Nach den verheerendsten Waldbränden in Jahrzehnten suchten Rettungskräfte in Tasmanien am Sonntagabend nach mehreren Vermissten. Laut Polizeichef Scott Tilyard seien in den von den Feuersbrünsten besonders betroffenen Ortschaften Dunalley und Boomer Bay mehrere Bewohner verschollen. Das Haus einer 70jährigen Frau sei komplett abgebrannt. Von der Besitzerin und ihren Hunden fehlte jede Spur.

In Tasmanien seien etwa 100 Gebäude vom Feuer zerstört worden, hieß es von offizieller Seite. Bewohner, die sich in letzter Minute in Sicherheit bringen konnten, sprachen allerdings von größeren Schäden. In Dunalley lägen alleine 30 Prozent aller Gebäude in Schutt und Asche, darunter der Polizeiposten, die Schule und eine Tankstelle. Viele Bewohner hätten alles verloren, so ein Sprecher. Die Regierung hat Betroffenen eine einmalige Nothilfezahlung von rund 800 Euro in Aussicht gestellt.

Landweg unpassierbar

Am Samstag mussten die Behörden hunderte von Touristen und Einwohnern über das Meer an Sicherheit bringen, nachdem Landwege unpassierbar geworden waren. An mehreren Stellen habe der Wald bis zur Wasserlinie gebrannt, meinte ein Anwohner gegenüber den Medien. „Der Himmel war scharlachrot“. Einige Bewohner hätten sich nur retten können, indem sie ins Meer sprangen und um ihr Leben schwammen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Buschfeuer wüten in Australien

    Auch die bekannte Touristenattraktion Port Arthur ist nur über eine einzige Straße erreichbar, auf deren beiden Seiten zeitweise das Feuer getobt hatte. Am Sonntagabend warteten in der historischen Sträflingssiedlung und in verschiedenen Evakuationszentren der Region mehrere tausend Menschen darauf, in ihre Häuser zurückkehren zu können oder ihre Australienreise fortzusetzen.  

    48,2 Grad Hitze
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Brände in Australien - „Der Himmel war scharlachrot“
    0 Kommentare zu "Brände in Australien: „Der Himmel war scharlachrot“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%