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Busunglück bei Dresden „Solche Bilder vergisst man nicht mehr“

Zehn Tote gab es bei einem schweren Busunfall auf der A4 bei Dresden. Ein Reisebus durchbrach die Mittelplanke und prallte gegen einen Kleinbus. Rettungskräfte berichten von grausigen Bildern.
19.07.2014 Update: 19.07.2014 - 16:26 Uhr Kommentieren

Schwerer Verkehrsunfall bei Dresden

Dresden Das Spiel Domino-Tornado, ein Mini-Polizeiauto und Legosteine: „Das sind wohl Mitbringsel für die Familie“, sagt Polizeihauptmeister Sven Korzus. Noch zehn Stunden nach dem schweren Busunglück ist die Unfallstelle auf der A4 rund 500 Meter vor der Abfahrt Dresden-Neustadt ein Trümmerfeld. Zwischen den auf mehreren Metern zerstörten Leitplanken steht das Wrack eines Kleinbusses.

Auf der Fahrbahn verteilt liegen - neben den Spielsachen - Trolleys, Taschen und Kartons zwischen Autositzen und -resten, Glassplittern, Nudeln, CDs mit polnischen Schlagern und Zeitschriften auf der Fahrbahn. An die Mittelleitplanke gelehnt ist ein verbeultes Fahrrad, aus einem von Helfern zusammengetragenen Berg Habseligkeiten auf dem Standstreifen ragen die Lenksäule und ein zertrümmerter Motor heraus.

In der Nacht zum Samstag prallte ein Kleinbus mit einem Reisebus zusammen. Die Zahl der Toten des schweren Busunglücks auf der Autobahn A4 in Dresden stieg im Laufe des Tages auf zehn. Einer der Schwerverletzten sei gestorben, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Sieben der Todesopfer sind polnische Staatsbürger, die drei anderen bisher noch nicht identifiziert.

Sieben der neun Insassen des polnischen Transporters hatten auf dem Weg in die Heimat keine Überlebenschance. Sie starben auf tragische Weise bei Dresden, als kurz vor 2 Uhr am Samstagfrüh auf der Autobahn ein aus der Gegenrichtung kommender Reisebus die Mittelleitplanke durchbrach und frontal in ihr Fahrzeug raste. Der Kleinbus war wohl ein Fahrservice, wie er von Zeitarbeitern genutzt wird, mutmaßt ein Beamter. Auch diesmal waren die neun Insassen zum Wochenende gen Osten unterwegs.

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    Am Morgen danach ist es an der Unfallstelle gespenstisch still, nur die Abschleppwagen brummen. Am Rande der Fahrbahn ist das Gras platt gedrückt, ein langes Stück Leitplanke liegt abgerissen dazwischen. Am Fuße der Böschung dahinter, sechs Meter tiefer, hat die Feuerwehr in der aufkommenden Hitze mit einem Kran den silbergrauen Reisebus aufgerichtet, der nach der Kollision hinuntergestürzt war. Die Gepäckbox ist vom Heck abgerissen und liegt daneben. Alle Scheiben der linken Seite sind geborsten, Dach und Fahrgastraum auf voller Länge eingedrückt.

    Viele hatten geschlafen, als es geschah
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