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Carnival-Kreuzfahrtschiff Die „Triumph“ wird in die USA geschleppt

Die „Costa Concordia“-Reederei Carnival hat ein neues Problem: Im Golf von Mexiko treibt navigierunfähig das Kreuzfahrtschiff „Triumph“. Die Stimmung an Bord sei aber „den Umständen entsprechend gut“, so die Reederei.
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Das Kreuzfahrtschiff Triumph. Quelle: Reuters

Das Kreuzfahrtschiff Triumph.

(Foto: Reuters)

WashingtonDas Schiff mit mehr als 4000 Menschen an Bord werde am Donnerstag im Hafen von Mobile im US-Bundesstaat Alabama erwartet, teilte die Reederei Carnival am Dienstag mit. Die „Triumph“ ist seit einem Brand im Maschinenraum am Sonntag navigierunfähig. Zunächst hatte das Kreuzfahrtschiff in den Hafen von Progreso in Mexiko gebracht werden sollen.

Die „Triumph“ war am vergangenen Donnerstag von Texas aus in See gestochen. Bei dem Zwischenfall etwa 250 Kilometer vor der mexikanischen Küste wurde nach Angaben der Reederei niemand der 3143 Passagiere und 1086 Crewmitglieder verletzt. Die automatischen Feuerlöschsysteme des Schiffes hätten den Brand umgehend unter Kontrolle gebracht.

Reisende beschwerten sich einem Bericht des Nachrichtensenders CNN zufolge aber über die Bedingungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes. In Fluren und Kabinen stehe Abwasser, der Gestank sei unerträglich. Viele Menschen müssten auf Matratzen unter freiem Himmel auf dem Deck schlafen.

Ein Sprecher von Carnival sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass sich die Situation auf dem Schiff verbessert habe. Die Toiletten seien nur vorübergehend ausgefallen und funktionierten mittlerweile wieder. Die allgemeine Stimmung der Kreuzfahrtgäste sei „den Umständen entsprechend gut“. Im Januar 2012 war die zur Reederei Carnival gehörende „Costa Concordia“ vor der italienischen Küste havariert. Bei dem Unglück starben 32 Menschen.

  • afp
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1 Kommentar zu "Carnival-Kreuzfahrtschiff: Die „Triumph“ wird in die USA geschleppt"

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  • Die guten Leute fahren doch zur See, um etwas zu erleben. Und dann ist es auch wieder nicht recht. Ein Seefahrer kann sich nur beim lieben Gott beschweren.

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