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Chemieunfall in Russland Giftwolke verletzt mehr als 100 Menschen

In der russischen Industriestadt Tscheljabinsk ist nach einem Chemieunfall mit Brom eine große Giftwolke ausgetreten. Russische Medien berichteten nach dem Zwischenfall von über 100 Verletzten.
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Die Giftwolke breitete sich nach dem Unfall schnell aus. Quelle: dpa

Die Giftwolke breitete sich nach dem Unfall schnell aus.

(Foto: dpa)

MoskauNach einem Chemieunfall mit giftigem Brom haben in der russischen Industriestadt Tscheljabinsk am Ural mehr als 100 Menschen über Übelkeit geklagt. Ärzte waren am Donnerstag im Dauereinsatz, nachdem sich am Bahnhof der Stadt aus einem Zugwaggon die gelb-braunen Bromdämpfe in einer riesigen Wolke ausbreiteten. Das berichteten russische Medien. Russlands oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko sprach nach Angaben der Agentur Interfax von einer Notfallsituation.

Das Brom befand sich demnach in flüssiger Form in Glasbehältern mit je fünf Litern in dem Güterwaggon. Von den insgesamt mehr als 2000 Gläsern zerbarsten nach Schätzungen lediglich acht bis zehn, wie die Staatsagentur Ria Nowosti schrieb. Auf Bildern im Internet war zu sehen, wie sich die dichte Wolke ausbreitete. Viele Menschen hätten sich mit Atembeschwerden, Reizungen der Augen und Schleimhäute an Notfalldienste gewandt, sagte ein Mitarbeiter des Zivilschutzes.

Kindergärten seien evakuiert worden. Zum offiziellen Schulanfang mussten Feiern im Freien abgesagt werden, hieß es. Das Brom sollte nach offiziellen Angaben an einen chemischen Betrieb in die sibirische Altai-Region geliefert werden. Vermutlich zerbarsten die Glasbehälter bei Rangierarbeiten wegen unsachgemäßer Lagerung. Die beißenden und gesundheitsschädlichen Bromdämpfe entwickelten sich bei der Berührung mit der Luft, hieß es.

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  • dpa
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