Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Drei Webcams liefern Live-Bilder Kriegsschiff wird künstliches Riff

Die Fregatte «Scylla» ist vor der britischen Küste im Atlantik versenkt worden. Auf dem Wrack sollen sich Fische und Wasserpflanzen ansiedeln. Per Webcam können Neugierige live zusehen.

HB Berlin. Nach fast 25 Jahren im Dienst der britischen Marine ist das Kriegsschiff «HMS Scylla» vor Tausenden von Zuschauern am Samstag im Atlantik absichtlich versenkt worden. Nun liegt das Wrack in 21 Metern Tiefe rund 800 Meter vor der Küste von Cornwall.

An dieser Position soll das Wrack künftig Fischen und Unterwasserpflanzen eine Heimat bieten. Nach Angaben der Organisatoren handelt es sich um das erste künstliche Riff in Europa.

Drei Sprengladungen wurden gezündet, bevor die 113 Meter lange und 2500 Tonnen schwere Fregatte in den Fluten versank. Zuvor war die «Scylla» mit drei Web-Kameras ausgestattet worden.

Sie übertragen laufend Bilder an das «Nationale Marine Aquarium» in Plymouth. Dort können Besucher künftig verfolgen, wie Seeaale, Seelachse und Wolfsbarsche sich in dem Wrack ansiedeln.

Die Behörden hoffen, dass das belebte Wrack zu einer Attraktion für Taucher wird und dadurch der lokalen Wirtschaft zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund einer Million Pfund pro Jahr verschafft. Dafür war der Untergang der «Scylla» von 60 Experten wochenlang vorbereitet worden.

Sie bohrten Dutzende Löcher in die «Scylla» und bauten sie teilweise auseinander. Initiiert haben das Projekt die Taucher Nick Murns und John Busby, die sich seit fünf Jahren für die Errichtung eines künstlichen Riffs vor der Küste Großbritanniens einsetzten.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%