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Der Evangelische Kirchentag in Dresden neigt sich dem Ende zu. Die Kanzlerin spricht über eine neue Weltordnung, die Bischöfe reden über die Ökumene, und die Veranstalter darüber, wie inspirierend alles war.

Kommentare

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  • "Christen" ohne christliche Nächstenliebe.

    Ich finde es sehr schade, dass jene "Christen" des Kirchentages alles Mögliche besprachen und forderten - nur für das, was in Deutschland wirklich bedeutend "mehr Gerechtigkeit und Frieden" (Käßmann) bringen würde, wurde nicht geworben: die Umsetzung der christlichen Nächstenliebe im religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungsbereich.

    Die christliche Nächstenliebe bedeutet wie die Grundregel der Menschenrechte: "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu!" Bezogen auf den Weltanschauungsbereich heißt das: Wenn Christen nicht wollen, dass nichtreligiöse Menschen bevorzugt werden, dann müssten sie - falls sie wirklich Christen sind - sämtliche menschenrechtswidrigen und unchristlichen Bevorzugungen von religiösen Menschen abschaffen, z.B. Gottesbezug im Grundgesetz, Religionsunterricht an staatlichen Schulen, Kirchensteuer - und vor allem die vielen staatlichen christlichen Feiertage; stattdessen darf es nur weltanschauungsfreie Feiertage geben, welche die multiweltanschauliche Gesellschaft nicht mehr - wie zurzeit - spalten, sondern zusammenführen, z.B. Feiertage der Menschenrechte, Mitmenschlichkeit, Freundlichkeit, Liebe, biologischen Vielfalt, Natur, erneuerbaren Energien, Erde im Weltall.

  • Fehlte da nicht auch oder gerade ein Blick auf den Würgegriff unserer Finanzmaffia:
    "... Die Politik hat sich von der Finanzwirtschaft am Nasenring über die Weltbühne ziehen lassen. Die Finanzwirtschaft hat ihre Interessen in Milliarden-Höhe bei der Politik durchgesetzt. Zu diesem Ergebnis kam die vom US-Kongress eingesetzte Kommission zur Aufklärung der Umstände, die zur Finanzkrise geführt haben." http://bit.ly/kuwUAe

  • kein Kommentar! nur Hoffnung auf Religionsfreiheit, die vielleicht auch für Ungläubige gültig ist. Dabei glaube ich an die Evolution, zumindest nach dem Big Bang, wie der Papst.
    Die Politik bestimmt nicht den Kirchentag, sondern der Glauben die Politik; der Glauben an die Priorität der Politik.Ob das intelligente Evolution ist?

  • Die (Tages-) Politik bestimmt den Kirchentag. Diese Überschrift zeigt deutlich den Charakter der Veranstaltung. Grundsatzfragen des Glaubens, der Ethik, der speziellen evangelischen Ziele stehen nicht im Vordergrund - dies ist sehr bedauerlich. Hier muss dringend ein Umdenken erfolgen, sonst wird es "beliebig" = austauschbar.