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Einreise verweigert Tyson darf nicht nach London

Peinliche Schlappe für Mike Tyson: Er wollte für seine Autobiografie auch in London werben – doch dort dürfen Straffällige wie er gar nicht einreisen. Der Ex-Champion versucht, dies zu überspielen.
10.12.2013 - 17:23 Uhr Kommentieren
Bitte, nehmt mich doch auf – so eine Abfuhr musste Mike Tyson, hier bei der Vorstellung des Filmes über ihn, wohl noch nie hinnehmen. Quelle: dpa

Bitte, nehmt mich doch auf – so eine Abfuhr musste Mike Tyson, hier bei der Vorstellung des Filmes über ihn, wohl noch nie hinnehmen.

(Foto: dpa)

London Der frühere Schwergewichts-Boxweltmeister Mike Tyson darf nicht nach Großbritannien einreisen. „Iron Mike“ musste eine Promotion-Tour für seine Autobiografie „Unbestreitbare Wahrheit“ in London absagen und stattdessen nach Paris weiterfliegen, wie sein Verlag am Dienstag mitteilte. Der US-Amerikaner Tyson war 1986 im Alter von 20 Jahren der jüngste Schwergewichtsweltmeister der Box-Geschichte, hatte später allerdings vor allem durch Skandale innerhalb und außerhalb des Rings auf sich aufmerksam gemacht.

Eine Neuerung in den Einreisebestimmungen in Großbritannien besagt, dass verurteilte Straftäter nicht einreisen dürfen, wenn sie zu längeren Haftstrafen verurteilt worden waren. Tyson war 1992 wegen der Vergewaltigung einer ehemaligen Schönheitskönigin zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Anschließend folgten weitere Konflikte Tysons mit dem Gesetz.

Tysons Verlag teilte in einer Stellungnahme mit, man sei sich der Änderung der Einreisebestimmungen nicht bewusst gewesen. Das britische Innenministerium wollte den konkreten Fall nicht kommentieren. Eine Sprecherin sagte jedoch, Großbritannien behalte sich grundsätzlich das Recht vor, jedem den Zutritt zum Land zu verweigern, der sich einer schweren Straftat schuldig gemacht hat. Im vergangenen Jahr seien neue, verschärfte Regeln eingeführt worden, die eine Einreiseverweigerung von der Länge der Haftstrafe und von der Zeit seit der Verurteilung abhängig machen.

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