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Elizabeth II. in Deutschland Die Queen braucht einen Regenschirm

Die Queen hat die vergangene Woche offensichtlich gut gelaunt an der Pferderennbahn verbracht. Nun steht ihre Deutschland-Reise an. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – und auch das Wetter gibt sich britisch.
23.06.2015 - 08:08 Uhr Kommentieren
Am letzten Tag der Pferderennen in Ascot fuhr sie wie gewohnt kurz vor dem ersten Rennen in einer Kutsche vor. Quelle: Reuters
Queen Elizabeth II und ihr Gatte Prinz Philip

Am letzten Tag der Pferderennen in Ascot fuhr sie wie gewohnt kurz vor dem ersten Rennen in einer Kutsche vor.

(Foto: Reuters)

Berlin/London In Deutschland laufen die Vorbereitungen auf den Staatsbesuch der britischen Königin. Offiziell sagt die Polizei zwar nichts zu den Sicherheitsvorkehrungen, doch sollen etwa 1000 Polizisten im Einsatz sein, wenn Queen Elizabeth II. (89) von Dienstagabend bis Freitag hauptsächlich in Berlin unterwegs ist. Weitere Stationen sind Frankfurt am Main und die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen.

Der fünfte Staatsbesuch der Queen in Deutschland ist nach Medienberichten mit der Sicherheitsstufe 2 eingeordnet, was bedeutet, dass es die theoretische Möglichkeit eines Anschlags gibt, aber keine Hinweise darauf vorliegen. Absperrgitter zum Beispiel am Hotel Adlon, wo Elizabeth II. wohnt, sollen neugierige Berliner und Touristen etwas auf Abstand halten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich mit der Königin treffen wird, würdigte vor dem Besuch die engen Beziehungen zwischen Berlin und London in ihrer wöchentlichen Videobotschaft vom Samstag. Zwischen beiden Länder gebe es „sehr viele Gemeinsamkeiten in der Politik“.

Mit Blick auf das geplante Referendum in Großbritannien über die EU-Mitgliedschaft bekräftigte die Kanzlerin: „Ich wünsche mir, dass Großbritannien in der Europäischen Union bleibt.“

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    Im heimischen Großbritannien absolvierte die Queen derweil ihren letzten großen öffentlichen Auftritt vor der Reise. Am fünften und letzten Tag der weltberühmten Pferderennen im englischen Ascot fuhr sie wie gewohnt kurz vor dem ersten Rennen in einer Kutsche vor.

    Neben ihr saß Prinz Philip (94), der sie während ihrer dreitägigen Deutschland-Reise begleiten wird. Seit Dienstag war die Monarchin mit Familienmitgliedern täglich an der Rennbahn, wo auch ihre eigenen Pferde antraten. Sie wirkte dabei stets gut gelaunt.

    „Manches ist, in doppeltem Sinne, geradezu märchenhaft.“
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