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Erbeben in Nepal Knapp eine halbe Millionen Häuser in Nepal beschädigt

Das schwere Erdbeben in Nepal hat größere Schäden verursacht als bislang angenommen. Laut UN sollen eine halbe Millionen Häuser zerstört oder beschädigt sein. Dem Beben haben lediglich Stein- und Lehmhäuser widerstanden.
07.05.2015 - 14:16 Uhr Kommentieren
Überall in Nepal findet man zerstörte Häuser. Quelle: AFP
Erdbeben in Nepal

Überall in Nepal findet man zerstörte Häuser.

(Foto: AFP)

Kathmandu Bei dem verheerenden Himalaya-Erdbeben sind in Nepal wohl doppelt so viele Häuser zerstört worden wie zunächst gedacht. Rund 256.000 Häuser seien kaputt, teilte das UN-Büro für Katastrophenhilfe (Ocha) in der Nacht zum Donnerstag mit. Weitere 213.000 Häuser seien schwer beschädigt. Vor allem die Stein- und Lehmhäuser in den Bergen hätten dem Beben der Stärke 7,8 nicht standgehalten. Etwa ein Viertel der 31 Millionen Einwohner Nepals ist nach UN-Schätzungen von dem Beben betroffen.

Bislang wurden nach offiziellen Angaben rund 18.000 Tonnen an Lebensmitteln wie etwa Reis, Zucker, Salz, Bohnen und Linsen verteilt. Lokale Journalisten berichten aber, dass viele Hilfslieferungen an den Flughäfen lägen, weil es zu wenige Helikopter und zu wenige bergerfahrene Piloten gebe, um die Lieferungen zu verteilen. Bei dem Beben vor fast zwei Wochen starben mindestens 7700 Menschen, davon allein 7600 in Nepal.

Tausende Tote im Himalaya
Trümmer in Kathmandu
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Mehr als 90 Sekunden lang bebt die Erde im Himalaya. Das Beben habe die Stärke 7,3 gehabt, meldete das Deutsche Geoforschungszentrums in Potsdam. Die US-Erdbebenwarte sprach sogar von der Stärke 7,9. Das Zentrum lag demnach etwa 80 Kilometer Luftlinie westlich der Hauptstadt Kathmandu, in nur 15 Kilometern Tiefe.

(Foto: Reuters)
Helfer in den Trümmern
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In der Altstadt von Kathmandu sei der Verkehr zum Erliegen gekommen, weil zahlreiche Straßen aufbrachen, berichtete Autor Kashish Das Shrestha von vor Ort. Verletzte würden in Krankenhäuser gebracht. Zahlreiche Nachbeben verunsichern die Menschen.

(Foto: ap)
Durbar-Platz in Kathmandu
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Der kulturell wichtige Durbar-Platz im Zentrum Kathmandus – ein Unesco-Weltkulturerbe – sei nicht mehr wiederzuerkennen, sagte Shrestha. Er twitterte Bilder, auf denen nur noch Holzhaufen zu sehen sind, wo einst historische Gebäude standen. Der neunstöckige Dharahara-Turm sei in sich zusammengestürzt

(Foto: Reuters)
Zerstörung in Kathmandu
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Von dem Turm sei nur Schutt übrig geblieben, in dem Berichten zufolge Menschen gefangen sein sollen. Die Altstadt von Kathmandu besteht aus einem Gewirr von Gassen, an deren Seiten Häuser stehen, die von schlechter Bauqualität sind.

(Foto: ap)
Glück gehabt
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Helfer tragen einen staubbedeckten Mann aus den Trümmern: Viele andere Nepalesen hatten nicht soviel Glück. Mindestens 876 Menschen sollen bei dem Beben umgekommen sein.

(Foto: dpa)
Auf dem Land
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Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu in einer Tiefe von elf Kilometern, wie Nepals Informationsminister Minendra Rijal dem indischen Sender NDTV sagte. Das Tal von Kathmandu ist dicht besiedelt, fast 2,5 Millionen Menschen leben hier.

(Foto: Reuters)
Patienten außerhalb der Krankenhäuser
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Ein verletztes Kind wartet auf medizinische Hilfe: Auf einem Parkplatz eines Krankenhauses in Kathmandu versammelten sich Dutzende Menschen. Für die Patienten waren Matratzen ausgelegt worden.

(Foto: ap)

Weitere von Erdrutschen verschüttete Straßen konnten laut lokalen Medien mittlerweile freigeräumt werden. So sei der Araniko Highway, der von der Hauptstadt Kathmandu gen Osten führt, nun einspurig befahrbar, berichtete die Zeitung „Kantipur“ online. China hilft demnach bei den Räum- und Reparaturarbeiten.

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