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Erdbeben Erneut schweres Erdbeben auf indonesischer Insel Lombok

Erneut erschüttert ein Erdbeben die indonesische Ferieninsel Lombok. Anfang August waren bei einem Beben mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen.
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Ein Mann geht über die Trümmer eines vom Erdbeben zerstörten Hauses. Quelle: dpa
Erdbeben in Lombok (Foto vom 11. August 2018)

Ein Mann geht über die Trümmer eines vom Erdbeben zerstörten Hauses.

(Foto: dpa)

JakartaDie indonesische Insel Lombok kommt nicht zur Ruhe: Am Sonntagvormittag löste ein neuerliches Beben Erdrutsche aus, und es kam zu Gebäudeschäden. Am Abend ereignete sich in der Nähe der Insel ein weiteres Beben.

Das Zentrum des zweiten Erdstoßes der Stärke 6,9 habe in 20 Kilometer Tiefe gelegen, erklärte die US-Erdbebenwarte. Anschließend folgten schwere Nachbeben. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Die Erschütterungen am Vormittag hätten eine Stärke von 6,3 gehabt und seien bis zur Nachbarinsel Bali zu spüren gewesen, teilte die US-Erdbebenwarte mit. Der Erdbebenherd habe im Norden der Insel in sieben Kilometer Tiefe gelegen. Kurz zuvor habe es ein Beben der Stärke 5,4 im Nordosten gegeben.

Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, ein Mensch sei den Folgen eines Herzinfarkts erlegen. Fast 100 Häuser in der Nähe des Epizentrums seien schwer beschädigt worden.

Eine bei früheren Beben bereits beschädigte Stadthalle im Bezirk Sembalun sei zusammengebrochen, sagte Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho. Bis zum Abend (Ortszeit) lagen keine Berichte über Verletzte vor.

Katastrophe im Ferienparadies – Erneutes Erdbeben fordert über 90 Tote

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP berichtete, die Erschütterungen hätten an den Hängen des Vulkans Rinjani Erdrutsche ausgelöst und zu Panik unter Dorfbewohnern geführt. Ein Video des Roten Kreuzes zeigte, wie dort Staubwolken aufstiegen. Der Reporter berichtete von Stromausfällen in Teilen der Insel.

Am 5. August hatte ein Erdbeben der Stärke 7,0 auf Lombok Zehntausende Häuser zerstört. 460 Menschen wurden getötet, mehrere Hunderttausend mussten ihre Wohnungen verlassen. Es folgten Hunderte, bisweilen heftige Nachbeben. Der bei Touristen beliebte Rinjani ist seit Juli gesperrt, nachdem dort bei einem Erdbeben 16 Menschen getötet wurden und Hunderte Besucher in Sicherheit gebracht werden mussten.

Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, auf dem es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

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