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Fabrik in Bangladesch Ein Sabotageakt soll Feuer ausgelöst haben

Ermittlern zufolge führte eine Sabotage zum Brand in der Textilfabrik in Bangladesch. Bei dem Feuer waren im November über einhundert Menschen gestorben. Mehrere leitende Angestellte müssen demnächst vor Gericht.
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In der brennenden Fabrik kamen über 100 Näh-Arbeiter ums Leben. Quelle: dapd

In der brennenden Fabrik kamen über 100 Näh-Arbeiter ums Leben.

(Foto: dapd)

Dhaka Der Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch, bei dem Ende November mehr als einhundert Menschen getötet worden waren, ist durch „Sabotage“ ausgelöst worden. Dies sagte am Montag ein Mitglied des Ermittlerteams der Nachrichtenagentur AFP in Dhaka. „Die Zeugenaussagen haben ganz klar ergeben, dass es sich um einen Sabotageakt gehandelt hat“, sagte Main Uddin Khandaker. „Es gibt überhaupt nicht die Möglichkeit, dass der Brand durch einen Kurzschluss oder etwas anderes ausgelöst wurde.“

Dem Ermittler zufolge sollen der Besitzer der Fabrik und mehrere leitende Angestellte angeklagt werden, weil sie den Arbeitern zunächst das Verlassen des brennenden Gebäudes verbieten wollten. Bei dem Feuer in der Fabrik nahe Dhaka waren neuen Angaben zufolge 111 Menschen ums Leben gekommen. In dem Gebäude wurde Kleidung für westliche Firmen produziert, so zum Beispiel für die Bekleidungskette C&A, die US-Supermarktkette Walmart und eine Marke des US-Rappers Sean „Diddy“ Combs.

 
  • afp
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