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Fähre gekentert Mindestens 37 Tote bei Schiffsunglück vor Tansania

Eine Fähre mit mehr als 280 Menschen an Bord ist vor der Küste Tansanias gekentert. Bisher haben die Retter 37 Tote geborgen. 145 Personen konnten gerettet werden. Unter ihnen befinden sich auch vier Deutsche.
18.07.2012 Update: 19.07.2012 - 13:16 Uhr Kommentieren
Überlebende warten auf der gekenterten Fähre auf Rettung. Quelle: dpa

Überlebende warten auf der gekenterten Fähre auf Rettung.

(Foto: dpa)

Berlin, Sansibar Zehn Monate nach einem Fährunglück mit mehr als 200 Toten ist vor der Küste Tansanias erneut eine Fähre gekentert. Bis zum Donnerstagmittag haben Retter 37 Tote geborgen. Dies teilte das Rote Kreuz im ostafrikanischen Tansania mit. Nach Behördenangaben war die Fähre am Mittwoch mit mehr als 280 Menschen an Bord auf dem Weg vom tansanischen Daressalam nach Sansibar, der Hauptstadt des gleichnamigen Inselarchipels, verunglückt. Die „MV Salama“ oder „Friede“ auf Suaheli hatte offiziellen Angaben zufolge 250 Erwachsene und 31 Kinder an Bord. Die tansanische Zeitung „The Citizen“ berichtete, dass bis zu 400 Menschen an Bord gewesen sein könnten, darunter etwa 30 Kinder. Dutzende Menschen sollen im Innern des Schiffes gefangen sein, das in der stürmischen See umgekippt war.

Etwa 145 Passagiere sind laut Rotem Kreuz gerettet worden. Auch vier Deutsche haben das Fährunglück überlebt. Sie seien wohlauf, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Ein Botschaftsmitarbeiter sei seit Mittwoch in Sansibar und kümmere sich um die Überlebenden. Bisher gebe es keine Informationen, dass weitere Deutsche an Bord der Unglücksfähre gewesen seien. Die Botschaft stehe in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden. Nähere Angaben zu den vier Überlebenden machte die Sprecherin nicht.

Zahlreiche Helfer beteiligten sich an der Rettungsaktion. Das Rote Kreuz habe 20 Freiwillige geschickt, um Erste Hilfe zu leisten, erklärte Ubwa Suleman. „Starke Winde werden für die Katastrophe verantwortlich gemacht“, sagte er. Die Fähre war am Mittwochmittag in der tansanischen Hafenstadt in See gestochen und in Seenot geraten. Ziel der Fähre war die etwa zwei Stunden entfernte Insel Unguja, die Hauptinsel von Sansibar. Das Unglück passierte lokalen Medienberichten zufolge in der Nähe der Insel Pungume, 48 Kilometer von Unguja entfernt.

Mitte September war eine völlig überladene Fähre auf dem Weg zwischen zwei Inseln von Sansibar gesunken. Für 203 der mehr als 800 Insassen kam jede Rettung zu spät. Es war das schwerste Schiffsunglück Tansanias seit zehn Jahren.

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    Schiffsunglück mit Dutzenden Toten

    • afp
    • rtr
    • dpa
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