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Flüchtlingsstrom 17 Menschen bei Überfahrt gestorben

Der Flüchtlingsstrom aus Afrika reißt nicht ab und die Zahl der Todesfälle steigt weiter an. Erneut hat die italienische Marine ein Boot mit Flüchtlingen aufgegriffen, in dem zahlreiche Tote lagen.
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Das Flüchtlingsbott vor Lampedusa hatte 16 Tote an Bord. Ein Mensch verstarb noch nach der Aufnahme durch die Marine. Quelle: AFP

Das Flüchtlingsbott vor Lampedusa hatte 16 Tote an Bord. Ein Mensch verstarb noch nach der Aufnahme durch die Marine.

(Foto: AFP)

Rom Bei der Überfahrt übers Mittelmeer sind 17 Flüchtlinge an Unterkühlung und Dehydrierung gestorben. Schiffe der italienischen Marine und Küstenwache hätten nach einem Notruf vor der Mittelmeerinsel Lampedusa ein Schlauchboot mit 76 Flüchtlinge und 16 Leichen aufgegriffen, teilte die Marine am Freitag mit. Später sei einer der zunächst Überlebenden gestorben. In den vergangenen Tagen hatte sich das Wetter in der Region deutlich abgekühlt, doch reißt der Strom der Flüchtlinge aus Afrika nicht ab. Auch am Donnerstag wurden 202 Bootsflüchtlinge von der Marine gerettet.

Die italienische Marine hatte ihre Rettungsmission „Mare Nostrum“ im Oktober eingestellt, die im vergangenen Jahr die Rettung tausender Migranten erlaubte. Die Operation wurde abgelöst durch den europäischen Einsatz „Triton“, der jedoch deutlich kleiner ist, und dessen Fokus mehr auf der Sicherung der EU-Grenzen als auf der Rettung der Flüchtlinge liegt. Kritiker hatten „Mare Nostrum“ vorgeworfen, die Flüchtlinge zu der gefährlichen Überfahrt zu ermutigen. Die jüngsten Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass die Zahl der Flüchtlinge auch nach dem Ende dieses Einsatzes nicht zurückgeht.

  • afp
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