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Frankfurt, München, London Winter lähmt Flughafen-Drehkreuze

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Autobahnen in Berlin und Thüringen zeitweise gesperrt

Auf glatten Straßen wurden in Schleswig-Holstein bei Unfällen seit Sonntagabend sechs Menschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auch in Niedersachsen gerieten am Montagmorgen viele Autos ins Rutschen. Zumeist blieb es laut Polizei bei Blechschäden. Jubel gab es bei tausenden Schülern in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Osnabrück: Dort erhielten die Kinder und Jugendlichen an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen am Montag schulfrei wegen Glatteis.

Winterlich war die Lage auch in Bayern. Wie die Polizei in Bayreuth mitteilte, verwandelte Eisregen die Autobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Bindlacher Berg und Trockau in eine Rutschbahn. Dort krachte es seit Sonntagabend mindestens 20 Mal. Mindestens drei Menschen wurden dabei leicht verletzt.

Auch in Thüringen kam es auf der A4 zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Mehrere Lkw saßen in der Nacht zum Montag auf winterglatter Fahrbahn an der Landesgrenze zu Hessen an Steigungen fest. Das Technische Hilfswerk (THW) war seit 3 Uhr nachts im Einsatz, um die Lastwagen wieder anzuschleppen. Es bildeten sich bis zu 50 Kilometer lange Staus. Am Morgen musste die A 4 bei Stadtroda in Richtung Frankfurt am Main nach einem Lkw-Unfall zeitweise voll gesperrt werden.

In Berlin musste am frühen Montagmorgen ein Abschnitt der Stadtautobahn A111 in Richtung Norden gesperrt werden. Betroffen war nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale der Abschnitt zwischen Am Festplatz und Flughafen Tegel. In Hessen rutschten Autos in Gräben, Lastwagen steckten fest. „Man kann nur empfehlen, äußerst langsam zu fahren“, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden. In Frankfurt und Darmstadt standen die Straßenbahnen zunächst still, in Kassel legte Schnee Busse und Bahnen auf manchen Strecken lahm. Vereiste Oberleitungen behinderten den Straßenbahnverkehr in Mannheim und Heidelberg sowie in der Region Bergstraße.

Eis und Schnee machten auch Belgien zu schaffen: Hochgeschwindigkeitszüge des Thalys, der Brüssel mit Paris und Deutschland verbindet, verkehrten mit teilweise erheblichen Verspätungen oder gar nicht. Mehrere Eurostar-Züge von Belgien nach Großbritannien wurden abgesagt. Die Bahnunternehmen rieten Kunden, ihre Reise möglichst zu verschieben.

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