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Fußballderby in Köln Geißbock Hennes unter Polizeischutz

Am Sonntag steigt das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Bereits eine Woche vor dem Fußballspiel sorgt ein Zwischenfall für Aufregung. Die Polizei fürchtet Attacken auf das Kölner Maskottchen.
16.09.2014 - 14:37 Uhr Kommentieren
Geißbock Hennes VIII hält Ausschau im Kölner Zoo. Quelle: dpa

Geißbock Hennes VIII hält Ausschau im Kölner Zoo.

(Foto: dpa)

Köln Geißbock Hennes ist es gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Das Maskottchen muss regelmäßig Presse- und Fototermine über sich ergehen lassen und begleitet den 1. FC Köln als Maskottchen zu jedem Heimspiel. Doch so etwas hat der Hornträger in seiner sechsjährigen Amtszeit wohl noch nie erlebt: Ab sofort steht Hennes unter Polizeischutz.

Der Grund: Das rheinische Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Sonntag (Anstoß: 17.30 Uhr). 120.000 Ticketanfragen hat es laut FC-Präsident Werner Spinner gegeben, mehr als zwei Jahre lang mussten die Fans auf diesen Tag warten.

Nur bei der Polizei hält sich die Vorfreude in Grenzen. Denn wenn die Fohlen auf die Domstädter treffen, geht es nicht selten auch außerhalb des Spielfeldes zur Sache. Erstmals befürchtet die Polizei nun auch Attacken auf den Geißbock.

Das Tier lebt seit vier Wochen in einem Gehege im neu errichteten Bauernhof neben dem Haupteingang des Kölner Zoos. Tagsüber seien ausreichend Besucher und Tierpfleger vor Ort, sodass keine Gefahr für Hennes bestünde, heißt es bei der Polizei.

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    Nachts patrouillieren die Beamten jedoch am Zoo: „Wir sind angewiesen worden, nachts in regelmäßigen Abständen nach dem rechten zu sehen“, berichtete ein Streifenpolizist dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Für Aufregung sorgte bereits ein Zwischenfall am Sonntagabend.

    Mehrere vermummte Gestalten kletterten in Kapuzenpullovern über einen Zaun auf das Gelände einer Kölner Speditionsfirma. Dort bereiteten FC-Fans gerade die Stadion-Choreografie für das Spiel am Sonntag vor. Als wenig später die alarmierten Polizisten eintrafen, waren die Eindringlinge allerdings wieder verschwunden.

    Ein Hochrisiko-Spiel
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