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Gasflaschenexplosion in Indien Mindestens 83 Menschen getötet

Explodierende Kochgasbehälter haben ein Restaurant in Indien in die Luft gesprengt. Weitere Detonationen in der Nachbarschaft folgten. Mindestens 83 Menschen wurden getötet, Hunderte verletzt. Die Zahl steigt.
12.09.2015 - 15:20 Uhr
Die Explosion der Gasflasche war so stark, das auch das Nebengebäude zerstört wurde. Quelle: dpa
Große Explosion

Die Explosion der Gasflasche war so stark, das auch das Nebengebäude zerstört wurde.

(Foto: dpa)

Neu Delhi Bei einer Gasexplosion in Indien sind mindestens 83 Menschen getötet und 150 weitere verletzt worden. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Das Unglück habe sich in einem gut besuchten Restaurant im zentralindischen Staat Madja Pradesh ereignet, wo vier Behälter mit Kochgas explodiert seien. An der Explosion hätten sich daraufhin im Nachbargebäude gelagerte Sprenggelatine-Stäbe entzündet, die im Bergbau verwendet würden. Das zweistöckige Gebäude in der Stadt Petlawad, in dem sich das Restaurant befand, sei unter dem Druck der Detonationen eingestürzt. Auch drei benachbarte Gebäude wurden zerstört.

„Bei der Explosion wurden Menschen wie Kieselsteine in die Luft geworfen“, sagte ein Augenzeuge der Tageszeitung „Hindustan Times“. „Das waren riesige Explosionen. Keiner in einem Umkreis von 500 Fuß (150 Meter) hätte die Detonation überleben können“, sagte Aruna Gupta von der Distriktbehörde.

„Viele der Verletzten starben auf dem Weg ins Krankenhaus“, berichtete die Polizei. Die Zahl der Toten sei besonders hoch, weil sich das Restaurant in der Nähe einer Bushaltestelle befunden habe, an der viele Menschen warteten. Zudem seien Schaulustige nach den ersten Explosionen zum Unglücksort geeilt. Wegen der vielen ernsthaften Verletzungen rechnet die Polizei mit weiteren Todesfällen.

Riesige Rauchwolken und blutverschmierte Opfer
Rauchschwaden über Tianjin
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Nach der schweren Explosion in der nordostchinesischen Stadt Tianjin ist die Zahl der Toten auf 44 gestiegen. Das berichtete die Zeitung „People's Daily“ am Donnerstag.

(Foto: dpa)
Verletzte Einsatzkräfte
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520 Verletzte, darunter dieser Feuerwehrmann, würden in Kliniken behandelt, 66 von ihnen seien in kritischem Zustand.

(Foto: Reuters)
Alarm im Hafenlager
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Laut des Staatssenders CCTV wurde die Feuerwehr der Stadt am Mittwochabend alarmiert - wegen eines Feuers in ein Hafenlager mit gefährlichen Chemikalien. Nachdem die Retter eingetroffen waren, kam es zu mehreren schweren Explosionen, bei denen laut Staatsmedien mindestens zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen. Die Erschütterungen während der Explosionen waren so stark, dass sie vom nationalen Erdbebenzentrum registriert wurden.

(Foto: Reuters)
Ein Verletzter
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„Ich saß auf meinem Bett, als ich plötzlich einen lauten Knall hörte. Dann vibrierten die Fenster. Es war wie ein Erdbeben. Ich bin schnell auf die Straße gelaufen, um mich in Sicherheit zu bringen“, sagte der 27-Jährige Lin Chen, der ungefähr zehn Kilometer von der Stelle der Explosionen entfernt wohnt, der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in einem Telefoninterview. „Ich habe gehört, dass die Krankenhäuser voll mit Leuten sind. Es ist wirklich tragisch.“

(Foto: Reuters)
Blutverschmierte Menschen
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Auf Videos in sozialen Netzwerken war ein gewaltiger, pilzförmiger Feuerball zu sehen. Auch Fotos von blutverschmierten Menschen, die auf der Straße lagen und Fotos von beschädigten Gebäude wurden in sozialen Netzwerken gepostet. 

(Foto: dpa)
Riesige Rauchwolken
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Andere Bilder zeigten eine riesige Rauchwolke, die über dem Hafenareal der Stadt aufstieg. Augenzeugen berichteten Staatsmedien von einer heftigen Druckwelle nach der Explosion, die zahlreiche Fenster zerstörte und Türen aus den Angeln riss.

(Foto: Reuters)
Ausgebrannte Autos
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Zahlreiche Autos sind ausgebrannt. Laut Berichten von Staatsmedien ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle, aber noch immer nicht komplett gelöscht. 100 Löschfahrzeuge seien im Einsatz.

(Foto: Reuters)

Rettungsteams und freiwillige Helfer versuchten, die Opfer mit bloßen Händen aus den Trümmern zu retten. Die Behörden riegelten den Unglücksort ab und evakuierten benachbarte Gebäude. Mitarbeiter des nationalen Katastrophenschutzes waren unterwegs zum Unglücksort.

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    Der indische Premier Narendra Modi zeigte sich tief betroffen von der Tragödie. „Der große Verlust von Menschenleben schmerzt mich sehr. Ich möchte den Angehörigen der Todesopfer meine aufrichtigste Anteilnahme aussprechen. Allen Verletzten wünsche ich eine schnelle Genesung“, teilte Modi auf Twitter mit.

    Der Ministerpräsident von Madja Pradesh, Shivraj Singh Chouhan, ordnete eine Untersuchung der Unglücksursache an. Zudem versprach er Schadenersatzzahlungen für die Familien der Opfer.

    • dpa
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