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Gefährliche Tradition Studentenulk endet mit Verletzten

Zum Semesterabschluss verbrennen die Pharmazie-Studenten in Jena traditionell ihre Laborkittel. Doch die Feier nahm in diesem Jahr ein böses Ende: Eine Ethanolflasche fing Feuer, 13 Studenten verletzten sich.
19.07.2012 - 10:05 Uhr Kommentieren
Kittel verbrennen gehört in Jena zur Tradition. In diesem Jahr nahm die Feier ein böses Ende. Quelle: dpa

Kittel verbrennen gehört in Jena zur Tradition. In diesem Jahr nahm die Feier ein böses Ende.

(Foto: dpa)

Jena Eine spaßige Studenten-Tradition hat in Jena zu einem Unglück geführt. Als eine Ethanolflasche am Mittwochabend Feuer fing, wurden 13 junge Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Mehr als 100 Pharmazie-Studenten hatten auf dem Universitätscampus ihren Semesterabschluss gefeiert und dabei ihre mit Alkohol beträufelten Laborkittel in einer Feuertonne verbrannt, wie ein Polizeisprecher in Jena am Donnerstag berichtete.

Nach ersten Erkenntnissen stand ein 21-Jähriger mit der geöffneten Ethanolflasche zu nah an der Tonne. Dabei entzündeten sich offenbar ausströmende Gase. Die brennende Flasche schleuderte der junge Mann reflexartig von sich und in die umstehenden Zuschauer. Drei junge Frauen erlitten nach Polizeiangaben großflächige Brandverletzungen im Gesicht, am Oberkörper und an den Armen.

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