Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gespräch mit Premierministerin May Peugeot-Chef will über Vauxhall-Kauf reden

Nicht nur Opel, auch die in Großbritannien ansässige General Motors-Tochter Vauxhall soll an Peugeot verkauft werden. In London gibt es dabei ähnliche Bedenken wie in Berlin. Peugeot-Chef Tavares sucht das Gespräch.
18.02.2017 - 15:40 Uhr Kommentieren
Peugeot-Chef Carlos Tavares will mit der britischen Premierministerin Theresa May über den Kauf der GM-Tochter reden. Quelle: AP
Vauxhall

Peugeot-Chef Carlos Tavares will mit der britischen Premierministerin Theresa May über den Kauf der GM-Tochter reden.

(Foto: AP)

Paris/Berlin Der Chef des französischen Autobauers Peugeot will mit der britischen Premierministerin Theresa May über den geplanten Kauf der General Motors-Töchter Opel und Vauxhall ins Gespräch kommen. Ein Sprecher des französischen Konzerns sagte am Samstag, Carlos Tavares habe May um einen Termin gebeten. Peugeot gehe in Großbritannien so vor wie in Deutschland.

Der US-Autobauer General Motors (GM) und Peugeot hatten ihre Gespräche am Dienstag bestätigt. In den Regierungen in Berlin und London bestehen allerdings Befürchtungen wegen eines möglichen Abbaus von Arbeitsplätzen. Vauxhall hat zwei Fabriken in Großbritannien. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits angekündigt, sich für den Erhalt der deutschen Opel-Standorte in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach einzusetzen.

„Ziel ist es, alle Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten“, sagte der Koordinator der Bundesregierung für die Verhandlungen, Matthias Machnig, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium verwies auf eine geltende Betriebsvereinbarung, die Opel-Standorte und Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 garantiert.

Wie wenig Opel noch in Opel ist
Opel Adam
1 von 11

Werk: Eisenach
Plattform: GM-SCCS (Small Common Components and Systems), 2005 von Opel und Fiat gemeinsam entwickelt
Schwestermodelle: Opel Corsa D/E, Alfa Romeo MiTo, Fiat Qubo, Fiat Grande Punto (in einer Abwandlung der Plattform auch der Jeep Renegade, Fiat 500X und Fiat 500L)

(Foto: Opel)
Opel Karl
2 von 11

Werk: Changwon (Südkorea)
Plattform: GM Gamma II
Schwestermodelle: Opel Mokka, Chevrolet Spark, Chevrolet Aveo, Chevrolet Trax

(Foto: Opel)
Opel Corsa E
3 von 11

Werk: Eisenach und Saragossa (Spanien)
Plattform: GM-SCCS (Small Common Components and Systems), 2005 von Opel und Fiat gemeinsam entwickelt
Schwestermodelle: Opel Corsa D, Opel Adam, Alfa Romeo MiTo, Fiat Qubo, Fiat Grande Punto (in einer Abwandlung der Plattform auch der Jeep Renegade, Fiat 500X und Fiat 500L)

(Foto: Opel)
Opel Mokka
4 von 11

Werk: Bupyeong-gu (Südkorea) und Saragossa (Spanien)
Plattform: GM Gamma II
Schwestermodelle: Opel Karl, Chevrolet Spark, Chevrolet Aveo, Chevrolet Trax

(Foto: Opel)
Opel Ampera-e
5 von 11

Werk: Orion (USA)
Plattform: GM BEV II
Schwestermodelle: Chevrolet Bolt

(Foto: Opel)
Opel Astra K
6 von 11

Werk: Ellesmere Port (England) und Gliwice (Polen)
Plattform: GM D2XX, eine Weiterentwicklung der Delta-Plattform
Schwestermodelle: Chevrolet Cruze, Chevrolet Volt, Buick Envision, Buick Verano (für den chinesischen Markt), GMC Terrain, Chevrolet Equinox

Opel Cascada
7 von 11

Werk: Gliwice (Polen)
Plattform: GM Delta II, Vorgänger der D2XX-Plattform
Schwestermodelle: Opel Astra J, Opel Zafira Tourer, Opel Ampera, Chevrolet Volt, Chevrolet Orlando, Cadillac ELR

(Foto: Opel)

Machnig sagte der Zeitung weiter, das Zusammengehen mit den Franzosen biete der deutschen Marke gute Perspektiven: „Die Fusion ist eine Chance für Opel.“ Das Unternehmen könne auf diese Weise neue Märkte erschließen und gemeinsame Vertriebswege nutzen. Die Lage sei völlig anders als vor acht Jahren, als mitten in der Finanz- und Wirtschaftskrise das komplette Aus für Opel zur Debatte stand und die Politik mit Staatshilfen eingreifen wollte: „Alle Vergleiche mit 2009 sind abwegig.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Gespräch mit Premierministerin May - Peugeot-Chef will über Vauxhall-Kauf reden
    0 Kommentare zu "Gespräch mit Premierministerin May: Peugeot-Chef will über Vauxhall-Kauf reden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%