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Griechenland Brandgefahr im Großraum Athen nimmt ab – Zahl der Todesopfer steigt

Während die Suche nach Opfern weitergeht, hat sich die Brandgefahr in Griechenland reduziert. Die Regierung hat bereits Hilfen für die Betroffenen zugesagt.
26.07.2018 - 11:37 Uhr Kommentieren
Schätzungen zufolge wurden mehr als 1000 Häuser vollständig zerstört. Quelle: dpa
Waldbrände in Griechenland

Schätzungen zufolge wurden mehr als 1000 Häuser vollständig zerstört.

(Foto: dpa)

Athen In den Waldbrand-Gebieten nahe der griechischen Hauptstadt Athen hat sich die Lage am Donnerstag deutlich entspannt. Feuerfronten, die bewohnte Gebiete bedrohen, gab es nicht mehr, teilte die Feuerwehr mit. Die Waldbrandgefahr wurde am Donnerstag nur noch als „niedrig und mittel“ eingestuft, teilte der Zivilschutz mit und veröffentlichte eine Landeskarte dazu.

Unterdessen ging die Suche nach Vermissten weiter. Soldaten, Feuerwehrleute und Freiwillige Helfer durchsuchten die verbrannten Häuser im Raum der Urlaubsorte Rafina, Mati, Nea Makri und Neos Voutzas.

Bislang wurden 79 Leichen entdeckt, teilte die Feuerwehr mit. Ein Mensch starb an schweren Verbrennungen in einem Athener Krankenhaus. Ein weiteres Opfer soll am späten Mittwochabend in einem Haus entdeckt worden sein, berichteten griechische Medien übereinstimmend. 65 Menschen wurden noch in Krankenhäusern behandelt. Elf von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Die Feuerwehr teilt täglich um die Mittagszeit die offizielle Zahl der Opfer mit. Gerichtsmediziner arbeiten daran, die teils völlig verbrannten Leichen zu identifizieren. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Eine offizielle Liste der Opfer und ihrer Nationalitäten liegt nicht vor. Deutsche sollen aber nicht dabei sein, hieß es aus diplomatischen Kreisen.

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    Die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras kündigte am Mittwochabend etliche Hilfen für die Opfer und ihre Familien an. Unter anderem wurden eine einmalige Unterstützung von bis zu 6000 Euro, zwei Sonderrenten für die Rentner und Steuererleichterungen beschlossen.

    Schätzungen zufolge wurden mehr als 1000 Häuser vollständig zerstört. Tausende andere sollen schwer beschädigt sein. Später soll es auch günstige Kredite für den Wiederaufbau geben. Ein Sonderkonto für Spenden wurden eingerichtet.

    • dpa
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