Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Halloween Gruselige Geschäfte mit Ebola

Mit der Ebola-Epidemie lässt sich leichtes Geld machen. Vor Halloween am Freitag sorgen Kostüme und entsprechendes Spielzeug für Wirbel. Und das, obwohl manches davon schon seit Jahren in den Regalen steht.
29.10.2014 - 14:08 Uhr Kommentieren
Ein Ebola-Plüschtier zu Halloween – Viele finden das nicht witzig. Ausverkauft ist Spielzeug dennoch. Auch Schutzanzüge als Kostüme liegen im Trend. Quelle: dpa

Ein Ebola-Plüschtier zu Halloween – Viele finden das nicht witzig. Ausverkauft ist Spielzeug dennoch. Auch Schutzanzüge als Kostüme liegen im Trend.

(Foto: dpa)

New York Es ist braun, mit einem langen Hals, niedlichen Knopfaugen - und es hat die Form eines Ebola-Virus: Als „Tyrannosaurus Rex der Mikroben“ bewirbt die amerikanische Spielzeugfirma Giant Microbes das Plüschspielzeug und verkauft es in den USA für 9,95 Dollar (etwa acht Euro).

Eine größere 60-Zentimeter-Version kostet das Dreifache. Beides war kurz vor Halloween, dem Fest, das mit dem Schrecken spielt, rasch ausverkauft. „Wir haben das Ebola-Stoffteil seit Jahren im Programm, aber jetzt wollen es viele“, sagte eine Sprecherin der britischen Vertretung der Firma der BBC. „In den letzten Monaten haben wir Tausende verkauft.“

Kurz vor dem in den USA besonders beliebten Halloween-Fest preist eine andere Firma auch einen Ebola-Schutzanzug als Kostüm an. Für knapp 80 Dollar bekommt man einen weißen Plastikanzug mit aufgedrucktem Ebola-Warnhinweis, blaue Latex-Handschuhe, Atemmaske, Schutzbrille und einen Gesichtsschutz.

„Das wird mit Sicherheit das viralste Kostüm des Jahres“, wirbt das Unternehmen. „Damit bist du auf jeden Fall vorbereitet, wenn es auf deiner Halloween-Party einen Ausbruch gibt.“ Fast 5000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO seit dem Ausbruch der aktuellen Ebola-Epidemie in Westafrika schon an der Krankheit gestorben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Lage ist bitterernst und noch nicht unter Kontrolle, die WHO sagt zahlreiche weitere Ansteckungen voraus. Auch in den USA ist bereits ein Patient an Ebola gestorben. Sind Virus-Stofftiere und Ebola-Kostüme vor diesem Hintergrund völlig geschmacklos und ein Ausdruck ignoranter Geschäftemacherei? Oder selbstironisch? In den USA wird das derzeit heiß diskutiert.

    Der Ebola-Schutzanzug sei das „schlimmste Halloween-Kostüm“, kommentierte der „Atlantic“ und auch im Internet machen zahlreiche Menschen ihrem Ärger über solche Angebote Luft. „Wenn deine Halloween-Kostümidee mit Ebola zu tun hat - lass es“, schrieb ein Nutzer bei Twitter. Ein anderer kommentierte: „Ebola ist nicht lustig und genau so wenig sind es Ebola-Schutzanzüge als Kostüme.“

    „Warum es OK ist, an Halloween ein Ebola-Kostüm zu tragen“
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Halloween - Gruselige Geschäfte mit Ebola
    0 Kommentare zu "Halloween: Gruselige Geschäfte mit Ebola"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%