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Hanfparade Kann Cannabis denn Sünde sein?

Cannabis-Produkte sind nach deutschem Recht illegal. Die Teilnehmer der Hanfparade fordern nun zum achtzehnten Mal die Legalisierung der Droge. Vorschläge aus der Politik gibt es dazu auch schon.
09.08.2014 - 16:32 Uhr Kommentieren
Teilnehmer der Hanfparade. Das Motto lautet „Grünes Licht für die Legalisierung“. Quelle: dpa

Teilnehmer der Hanfparade. Das Motto lautet „Grünes Licht für die Legalisierung“.

(Foto: dpa)

Berlin Mit einer Kundgebung hat die 18. Hanfparade in Berlin begonnen. Unter dem Motto „Grünes Licht für die Legalisierung“ fordern Hanf-Befürworter ein Ende des Verbots der Droge. 7000 Teilnehmer sind nach Polizeiangaben dazu angemeldet. Wie viele wirklich kamen, konnten die Veranstalter zunächst nicht sagen.

Die Veranstaltung begann am Washingtonplatz am Hauptbahnhof. Von dort sollte sie in einem Bogen durch die Stadt führen, zunächst in Richtung der Parteizentrale der Grünen. Die Abschlusskundgebung mit Musik war für 16.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor geplant.

Cannabis-Produkte gehören nach deutschem Recht zu den illegalen Suchtmitteln. Besitz, Anbau und Handel damit sind verboten. Das Betäubungsmittelgesetz sieht Geldstrafen oder bis zu fünf Jahre Haft vor. Für „Gelegenheitskiffer“ gibt es laut Gesetz die Untergrenze der „geringen Menge“ zum Eigenverbrauch.

Allerdings gibt es in Deutschland bereits Vorstöße von Politikern die Droge zu legalisieren. So unterstützen die Grünen eine Initiative aus Friedrichshain-Kreuzberg: An Plätzen, an denen mit Drogen gehandelt wird, soll eine „kontrollierte Abgabe“ eingeführt werden. Diese Läden sollen den Schwarzmarkt aushebeln und für reines Cannabis sorgen, was zu weniger Gesundheitsschäden führen soll. Ziel sei es auch den Drogendealern Einnahmequellen zu nehmen. Die Grünen fordern daher ein Ende der Verbotspolitik.

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