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Havarie Prozess gegen „Costa Concordia“-Kapitän vertagt

Die Verhandlung hatte gerade erst begonnen, da war sie schon wieder vorbei: Das Gericht in Grosseto verschob den Prozess gegen den Kapitän der Costa Concordia. Der Grund dafür ist ein Anwaltsstreik.
09.07.2013 - 10:36 Uhr Kommentieren
Die havarierte Costa Concordia vor dem Hafen in Giglio. Der Prozess gegen den Kapitän des Schiffes wird verschoben. Quelle: AFP

Die havarierte Costa Concordia vor dem Hafen in Giglio. Der Prozess gegen den Kapitän des Schiffes wird verschoben.

(Foto: AFP)

Grosseto Der Prozess gegen den Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ ist kurz nach seinem Beginn vertagt worden. Das Gericht im italienischen Grosseto legte am Dienstag als neuen Verhandlungstermin den 17. Juli fest. Grund dafür war ein landesweiter Anwaltsstreik, an dem einige der am Prozess beteiligten Juristen teilnahmen. Kapitän Francesco Schettino ist wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Verursachung von Umweltschäden und Verlassens eines Schiffes in Seenot angeklagt.

Schettino erschien zusammen mit seinem Anwalt Domenico Pepe pünktlich zum Prozessbeginn. Der Kapitän ist der einzige Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft hatte nur Stellvertreter zu diesem ersten Termin in den Gerichtssaal geschickt.

Die „Costa Concordia“ war am 13. Januar 2012 nur wenige Meter vor der Toskana-Insel Giglio auf eine Klippe aufgelaufen und in Schieflage geraten. Bei dem Unglück starben 32 Menschen, unter ihnen zwölf Deutsche. Schettino hatte das havarierte Schiff verlassen und war trotz mehrfacher Aufforderung der Hafenbehörde nicht an Bord zurückgekehrt, während die meisten Passagiere noch festsaßen. Für das Mammutverfahren gegen ihn sind mehr als 400 Zeugen geladen, es gibt 250 Nebenkläger.

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