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Helfer des Drogenlords gefasst 13 Verhaftungen - nur El Chapo nicht

Er bleibt wie vom Erdboden verschwunden. Seine Helfershelfer werden geschnappt, doch von Mexikos gefährlichstem Drogenboss fehlt seit seinem Gefängnisausbruch jede Spur.
19.09.2015 - 05:39 Uhr
Joaquin Guzman Loera, alias El Chapo im Februar 2014: Die Freude über seine Festnahme währte nur kurz. Im Juli 2015 entkam er aus einem Hochsicherheitsgefängnis und ist seitdem auf der Flucht. Quelle: dpa
Drogenboss «El Chapo»

Joaquin Guzman Loera, alias El Chapo im Februar 2014: Die Freude über seine Festnahme währte nur kurz. Im Juli 2015 entkam er aus einem Hochsicherheitsgefängnis und ist seitdem auf der Flucht.

(Foto: dpa)

13 weitere Personen sind im Zuge der Ermittlungen zu dem spektakulären Gefängnisausbruch von Drogenboss Joaquin „El Chapo“ Guzmán festgenommen worden. Elf Männer und zwei Frauen seien in Haftanstalten gebracht worden, teilte die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit. Namen wurden von offizieller Seite keine genannt.

In diesem Monat hat ein Bundesrichter ein Verfahren gegen zwei Geheimdienstmitarbeiter und zwei Angestellte des Hochsicherheitsgefängnisses eingeleitet, aus dem „El Chapo“ am 11. Juli ausgebrochen war. Ihnen wird vorgeworfen, Guzmán bei seiner Flucht durch einen eineinhalb Kilometer langen Tunnel behilflich gewesen zu sein. Die Verfahren gegen den Verantwortlichen im Kontrollraum der Haftanstalt Altiplano sowie zwei Wärter sind bereits im Gange.

Es war nicht der erste Ausbruch, der Guzmán gelungen ist. Bereits im Jahr 2001 gelang ihm die Flucht aus einem Gefängnis.

Nach dem jüngsten Gefängnisausbruch haben die USA ein Kopfgeld auf den mexikanischen Drogenboss ausgesetzt. Bis zu fünf Millionen US-Dollar (4,6 Millionen Euro) würden für Hinweise gezahlt, die zur Festnahme des Verbrechers führten, teilte die Antidrogenbehörde Dea mit. Sie richtete zudem eine eigene Telefonnummer und E-Mail-Adresse für Anzeigen ein.

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    „Joaquín „El Chapo“ Guzmán hat in den USA und Mexiko Leben zerstört und seine Festnahme hat für die Dea hohe Priorität“, sagte der kommissarische Behördenchef Chuck Rosenberg. „Seine Flucht stellt eine Gefahr für die Sicherheit beider Länder dar.“ Für den Fall einer Festnahme haben die Vereinigten Staaten seine Auslieferung beantragt.

    Für den Fall seiner erneuten Festnahme sorgt „El Chapo“ derweil schon einmal vor. Seine Anwälte legten Einspruch gegen die drohende Auslieferung des Kartell-Chefs an die USA ein, wie die Justizbehörden am Freitag mitteilten. Zuvor hatte ein Bundesrichter den Auslieferungsantrag der Vereinigten Staaten genehmigt und einen Haftbefehl gegen „El Chapo“ ausgestellt.

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