Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hoffnungsschimmer Radioaktive Strahlung geht leicht zurück

18.03.2011 Update: 18.03.2011 - 06:47 Uhr 1 Kommentar
Pumpen der der US-Marine werden auf einen Truck verladen. Hilfe für Fukushima. Quelle: dapd

Pumpen der der US-Marine werden auf einen Truck verladen. Hilfe für Fukushima.

(Foto: dapd)

TOKIO/BERLIN/WIEN Hoffnungsschimmer für Fukushima: Die Betreiberfirma Tepco hat einen Plan zur Rettung des AKW.

Mit einem Kampf an zwei Fronten wollen die Techniker im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins die Kontrolle über die vier beschädigten Reaktoren zurückgewinnen.

Einerseits soll an den Blöcken 1 und 2 eine neu verlegte Stromleitung das Kühlsystem wieder zum Laufen bringen. Das berichtete ein Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA am Freitagmorgen (Ortszeit) in einer vom TV-Sender NHK übertragenen Pressekonferenz. Der Versuch für die neue Stromanbindung der beiden Blöcke solle noch am Freitag starten.

An Front Nummer zwei soll bei den Reaktoren 3 und 4 die Kühlung mit Löschhubschraubern und Wasserwerfern weitergehen. „Im Laufe des Tages“ werde die bereits am Donnerstag begonnene Aktion wieder anlaufen, sagte der NISA-Sprecher. Es gehe los, wenn die Teams so weit seien.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Am Morgen waren nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo dafür 130 Feuerwehrleute auf dem Weg zum Kraftwerk. In Block 3 ist das hochgefährliche Plutonium enthalten, in Block 4 droht das Abklingbecken voller abgebrannter Brennstäbe zu überhitzen und todbringende Strahlung freizusetzen. Die übrigen zwei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Eins, die Blöcke 5 und 6, sind noch weitgehend stabil.

    Derweil arbeiten die Techniker mit Hochdruck an der Verlegung eines Starkstromkabels, um den drohenden Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima zu verhindern. Mit Hilfe des Kabels sollen die Kühlpumpen von wenigstens zwei der sechs Reaktoren wieder in Gang gesetzt werden. Ob die Pumpen aber überhaupt funktionstüchtig sind oder bei dem Erdbeben und dem Tsunami vor einer Woche beschädigt wurden ist unklar.

    Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
    1 Kommentar zu "Hoffnungsschimmer: Radioaktive Strahlung geht leicht zurück"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Schön wie von den Medien inszeniert ein Spannungsbogen aufgebaut wird.
      In den nächsten Stunden entscheidet sich alles und wird natürlich erfolgreich sein. Leute, eure Show ist filmreif.

      Am Schluss hat man dann alles wieder mal geschafft und es werden fröhlich weiter Atomkraftwerke gebaut, die Alten aber natürlich nicht abgeschaltet. Es ist ja nochmal gutgegangen.

      Und dass den Kindern in Japan vier Hände und an jeder Hand 6 Finger wachsen bevor sie dann an Leukämie krepieren muss man dann in unserer freien Gesellschaft in irgend einer Spätsendung nachts um 01.00 mitgeteilt bekommen. Freie Presse und so!

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%