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Hubschrauberabsturz Suchmannschaften beenden Bergungsarbeit

Es waren komplizierte Bergungsarbeiten, nun ist die Suche beendet: Nach dem Hubschrauberabsturz in Glasgow gehen die Retter von keinen weiteren Toten unter dem Schutt aus. Neun Menschen verloren ihr Leben.
03.12.2013 - 10:30 Uhr Kommentieren
Der Hubschrauber war auf den Clutha Pub in Glasgow gestürzt und durch das Dach gebrochen. Quelle: ap

Der Hubschrauber war auf den Clutha Pub in Glasgow gestürzt und durch das Dach gebrochen.

(Foto: ap)

Glasgow Nach dem Absturz eines Polizeihubschraubers in Glasgow haben die Suchmannschaften ihre Arbeit beendet. Es seien keine weitere Leichen in dem Musiklokal gefunden worden, in dessen Dach am Freitagabend der Hubschrauber gestürzt war, sagte die stellvertretende schottische Polizeichefin Rose Fitzpatrick am späten Montagabend in Glasgow.

Bei dem Unglück waren neun Menschen ums Leben gekommen, darunter die drei Mann Besatzung des Polizeihelikopters sowie sechs Gäste des mit 120 Menschen gefüllten Pubs „The Clutha Vaults“. Elf Menschen wurden am Dienstag noch in Krankenhäusern behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Alle neun Toten sind identifiziert und ihre Namen veröffentlicht.

„Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden aller, die gestorben sind“, erklärte Fitzpatrick. Sie betonte erneut, dass die Bergungsarbeiten extrem schwierig gewesen seien. Erst am Montag konnten die Retter das Wrack des Hubschraubers aus dem zerstörten Gebäude heben. Die Befürchtung, dass darunter weitere Leichen gefunden werden könnten, bestätigte sich nicht.

Die Untersuchungen zur Ursache gingen nun weiter, sagte Fitzpatrick. Die Polizei rief Augenzeugen auf, relevantes Material wie Handyfotos an die Ermittler zu schicken. Experten des auf Flugzeugunfälle spezialisierten Arms des Verkehrsministeriums Air Accident Investigation Branch (AAIB) untersuchen das Wrack am Flughafen im englischen Farnborough.

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    Am Montag war bekanntgeworden, dass der Pilot des drei Tonnen schweren Hubschraubers vom Eurocopter EC 135 T2 keinen Hilferuf abgegeben hatte. Auch war den Erkenntnissen zufolge kein Teil des Hubschraubers, wie etwa ein Rotorenblatt, vorher abgefallen. In der Nähe der Unglücksstelle legten Menschen weiter Blumen nieder und gedachten der Toten und Verletzten.

    • dpa
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