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In den achtziger Jahren perfekt illustriert Die Münchner Schickeria

Rudolph Moshammer war die Galionsfigur der Münchner Schickeria - jener „Bussi-Gesellschaft“ aus Prominenten und Reichen, die es versteht, sich in einer Mischung aus barocker Lebenslust und Narzissmus ständig selbst zu feiern.

HB MÜNCHEN. Eine Edelgastronomie von Gourmet-Tempeln und In-Discos wie das „Pacha“ bildet meist die Kulisse für das gesellige Treiben. Wo Boris Becker seine Babs kennen lernte, die Kicker des FC Bayern ihre Drinks nehmen oder eben Moshammer seinen Hund „Daisy“ spazieren trug, da waren die Medien der Isar-Metropole nicht weit.

Perfekt illustriert wurde diese Symbiose bereits in den achtziger Jahren in der Fernsehserie „Kir Royal“, in der Franz Xaver Kroetz als Star-Reporter „Baby Schimmerlos“ den Promis Nacht für Nacht auf die Pelle rückte. Jahre später setzte Regisseur Helmut Dietl mit seiner Gesellschaftssatire „Rossini“ dem Schickimicki-Tross ein neues Denkmal.

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