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In der Vorweihnachtszeit So werden Sie zum perfekten Nikolaus

Alle Jahre wieder: Die Kinder suchen in ihren Stiefeln nach Geschenken. Oder warten mit strahlenden Augen auf den Mann mit dem weißen Rauschebart. Doch auch ein Nikolaus kann viel falsch machen. Wie es richtig geht.
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Wie läuft der Nikolaus? Was hat er an? Diese und weitere Fragen wurden bei der Nikolaus-Ausbildung in Köln geklärt. Quelle: Noah Gottschalk

Wie läuft der Nikolaus? Was hat er an? Diese und weitere Fragen wurden bei der Nikolaus-Ausbildung in Köln geklärt.

(Foto: Noah Gottschalk)

KölnBesonders für die Kleineren ist der Nikolausabend in jedem Jahr ein Highlight. Wo der Mann im roten Mantel und dem weißen Vollbart auch auftritt, die Kinderherzen fliegen ihm zu. Theoretisch kann jeder in das Nikolauskostüm schlüpfen. Doch in der Praxis ist das schwieriger, als man denkt.

Das haben in Köln am vergangenen Samstag 22 ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland erfahren. Denn sie ließen sich zum Nikolaus ausbilden und stellten dabei fest: Das ist ein Job, der deutlich mehr von einem verlangt, als nur Lieder zu singen und Geschenke zu verteilen.

Einer, der das Geschäft bestens kennt, ist Werner Lerdo aus Erpel in der Nähe von Bonn. „Ich habe in jedem Jahr so 15 Besuche“, sagt er. Lerdo ist Experte bei der Nikolaus-Ausbildung im Jugendpastoralen Zentrum in der Kölner Südstadt. Der 72-jährige ist schon lange als Nikolaus mit dabei.

Seit 20 Jahren besucht Lerdo um den 6. Dezember Kindergärten, Schulen, Familien und Firmen. Gagen für seinen Besuch nimmt er nicht. Bekommt er aber etwas gespendet, unterstützt er damit einen Missionar und einen guten Freund in Chilé.

„Früher habe ich schlechte Erfahrungen mit dem Nikolaus gemacht. Knecht Ruprecht hat mir Angst eingeflößt“, erzählt Lerdo. Er wollte das besser machen und freut sich, dass „der heilige Nikolaus wieder zu einer Figur geworden ist, über die Kinder sich freuen“. Sein erster Tipp ist daher besonders wichtig: Bleiben Sie ein angstfreier Nikolaus, dem das Loben wichtiger als das Tadeln ist.

Denn darum gehe es beim Nikolausfest, sagt denn auch Pfarrer Dominik Meiering: „In der Adventszeit dreht sich heutzutage alles um den Kommerz. Der Weihnachtsmann mit dem Bademantel ist zu einer Figur geworden, die zum Kaufen animieren soll. Wir müssen uns fragen, wie man es erreichen kann, dass Menschen mal wieder eine besinnliche Stunde erleben und sich gegenseitig loben und wertschätzen. Dazu kann der Nikolaus beitragen.“

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