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„Irene“ in New York Big Apple atmet ganz vorsichtig auf

Gebannt haben die New Yorker von ihren Wohnungen und Notunterkünften aus den Sturm Irene verfolgt. Wie es aussieht, haben sie das Schlimmste überstanden. Auf Long Island haben die Menschen weniger Glück.
28.08.2011 Update: 28.08.2011 - 22:15 Uhr Kommentieren

Tote durch Hurrikan „Irene”

Washington/New York Während sich Irene auf Long Island austobt und weiter Richtung Neuengland zieht, atmen die New Yorker vorerst auf.  „Die Dinge liegen besser, als wir erwartet haben“, sagte Christopher Gilbride, Sprecher des städtischen Katastrophenschutzes, am Morgen der „New York Times“. „Der Sturm bewegt sich schneller als gedacht“. Und je rascher er weiterziehe, desto weniger Schäden könne er an einem Ort anrichten.

Unmittelbar zuvor hatte das National Hurricane Center Irene herabgestuft, von einem Hurrikan der Kategorie eins auf einen Tropischen Sturm. Zunächst seien die Auswirkungen aber unverändert, sagte Behördenchef Bill Read.

Das heißt für New York: Teile Manhattans liegen unter Wasser, am Morgen waren Hudson und East River am Battery Park in Südmanhattan über die Ufer getreten. Zusätzlich zur normalen Flut drückte Irene Meerwasser in die Bucht und ließ den Pegel ansteigen. Für Brooklyn und Queens gaben die Behörden Tornadowarnungen aus, vereinzelt gab es Stromausfälle. Irene zeigt sich ansonsten vor allem als Dauerregen.

Zunächst blieb es aber in der Stadt, anders als befürchtet, bei einzelnen Überschwemmungen. Trotzdem sperrte die Polizei, die großflächig im Einsatz ist, den Holland Tunnel nach New Jersey und den normalerweise viel befahrenen West Side Highway.

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    Menschen waren ohnehin kaum auf den Straßen zu sehen, die meisten hatten auf den Rat von Bürgermeister Michael Bloomberg gehört, zu Hause zu bleiben. Weit könnten sie sich ohnehin nicht bewegen: Seit Samstagmittag fährt keine U-Bahn und kein Bus mehr, viele Straßen sind gesperrt. Bewohner in niedrig gelegenen Stadtgebieten hatten sich zuvor in Sicherheit gebracht, nachdem Bloomberg die Evakuierung von 370.000 Menschen angeordnet hatte. „Man kann sich nicht auf den besten Fall vorbereiten, man muss sich auf den schlimmsten Fall vorbereiten“, hatte Bloomberg am Freitag gesagt.

    „Das ist das schlimmste, was hier je passiert ist“
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