Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

"Irene" in New York Noch mal davongekommen

In New York füllen sich die Straßen, in Washington putzt sich das Weiße Haus heraus, in Ocean City geht bald die Party wieder los: Die US-Ostküste räumt hinter dem Wirbelsturm Irene auf. Doch Entwarnung wollen die Behörden noch nicht geben. 
28.08.2011 - 20:24 Uhr 2 Kommentare

Tote durch Hurrikan „Irene”

Washington War’s das? „Das war’s“, sagt der Mann im braunen Arbeitskittel. „Wenigstens kann ich jetzt früher nach Hause.“ Er grinst, wirft sein tragbares Laubgebläse wieder an, das umgehend ein paar abgebrochene Zweige vom Bordstein brüllt. Der Wiesenrand vor dem Weißen Haus muss wieder ordentlich aussehen. Die Sonne knallt vom Himmel, Windböen bringen frische, kühle Luft.

Herumliegende Äste, hier und da ein Stromausfall, ein paar vollgelaufene Keller – das ist Washington am Sonntagmittag nach dem großen Sturm. Der Hurrikan Irene, inzwischen zum Tropensturm herabgestuft, hat die Hauptstadt verschont. Während der Sturm weiter nordöstlich auf Long Island immer noch wütet und Neuengland noch vor sich hat, beginnen die Menschen hinter seinem Rücken damit aufzuräumen.

Auch in New York, wo Irene noch dichter dran war als in Washington, trauen sich die Leute wieder auf die Straße. Es ist ungewöhnlich ruhig in der Stadt, viele Geschäfte haben geschlossen, U-Bahnen und Busse stehen im Depot. Die Menschen führen ihren Hund aus, gehen joggen oder spazieren und schauen sich an, was Irene ihnen hinterlassen hat.

Am Morgen noch war der Sturm durch die Straßen gepeitscht, im Battery Park an der Südspitze Manhattans hatte knöchelhoch das Wasser gestanden, Sandsäcke lagen schützend vor der Baustelle am Ground Zero. Zwar steht noch immer hier und da das Wasser, viele Menschen sind ohne Strom. Doch das Schlimmste sei jetzt überstanden, sagte Bürgermeister Michael Bloomberg am Nachmittag. Die Evakuierungen würden nun aufgehoben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Auch überall dort an der US-Ostküste, wo sich Irene seit Samstagmorgen auf ihrem Weg nach Norden bislang vorbeigewalzt hatte, räumen die Menschen auf. In North Carolina nehmen sie die Bretter von den Fenstern, in Virginia sägen sie umgestürzte Bäume klein, in Pennsylvania legen sie ihre Keller trocken. Im Touristenort Ocean City soll die Party bald wieder weitergehen. Auf jeden Fall haben die Menschen die nächsten Tagen viel zu essen und zu trinken, weil sie angehalten wurden, für den schlimmsten Fall vorzusorgen.

    Schäden geringer als erwartet
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    2 Kommentare zu ""Irene" in New York: Noch mal davongekommen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • die amis glauben doch so kräftig an gott
      "DAS IST DIE STRAFE GOTTES NUN FÜR ALLES BÖSE..."

    • da hat amerika mal wieder weiltweit um aufmerksamkeit geheischt - und dann kam mal wieder die blase,
      dabei ...
      wie schön wäre amerika ohne die amerikaner ...

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%