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Japan zittert Neuer Taifun weckt alte Ängste

Die Angst ist wieder da: Taifun „Roke“ trifft auf die japanische Ostküste. Ein halbes Jahr nach der Katastrophe durch Erdbeben, Tsunami und Fukushima herrscht in Japan Alarmstimmung. Toyota schließt seine Werke.
Update: 21.09.2011 - 12:18 Uhr Kommentieren
Wassermassen erdrücken Japans Küste
An aerial view of flooded Toyokawa, central Japan is pictured by Kyodo
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Taifun „Roke“ wütet weiter entlang der japanischen Küste. Die Stadt Toyokawa wurde durch Regenfälle und steigende Flüsse komplett unter Wasser gesetzt.

(Foto: Reuters)
Cars drive through a flooded Route 151 due to Typhoon Roke in Toyokawa, central Japan
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In Toyokawa kann von geregeltem Ablauf keine Rede mehr sein, die disziplinierten Japaner stellen sich jedoch so gut es geht auf die Situation ein.

(Foto: Reuters)
A taxi is partially crushed by a fallen tree due to strong wind caused by Typhoon Roke in Shibuya, Tokyo
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Auch über Tokio fegten die ersten Ausläufer des Wirbelsturms. Hier wurde eine Taxi von einem umstürzenden Baum begraben.

(Foto: Reuters)
Passengers wait for the resumption of train service after it was halted by Typhoon Roke, at Shibuya station in Tokyo
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Angesichts des Taifuns kommt der öffentliche Verkehr komplett zum Erliegen. In der Tokioter U-Bahn geht gar nichts mehr, gerade Berufspendler hängen fest.

(Foto: Reuters)
Japan Asia Typhoon
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In Kasagui hat sich „Roke“ vorerst ausgetobt, entwurzelte Bäume und überschwemmte Regionen sind das Ergebnis.

(Foto: dapd)
A passer-by struggles with strong winds and rain caused by typhoon Roke in Tokyo
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Über Tokio wird der Sturm mit voller Wucht am Mittwochnachmittag erwartet. Bisher konnten sich die Bewohner der Stadt ganz gut mit dem Unwetter arrangieren.

(Foto: Reuters)
Typhoon Roke aftermath
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In Iwakura stehen die Straßen teilweise unter Wasser, den spielenden Kindern macht das allerdings nichts aus - im Gegenteil.

(Foto: dpa)

TokioDer Wirbelsturm ist am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometer pro Stunde in der Nähe der Stadt Hamamatsu, rund 200 Kilometer südwestlich von Tokio, auf Land getroffen. Seine Ausläufer hatten bereits mindestens sechs Menschen das Leben gekostet, wie Medien und Behörden erklärten. „Roke“ sollte auch die Region Tohoku erreichen, die im März von einem Erdbeben und einem Tsunami verwüstet wurde.

In einem Wettlauf gegen die Zeit haben Arbeiter im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima sich auf die Ankunft des Taifuns vorbereitet. „Wir haben alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen“, sagte ein Sprecher der AKW-Betreibergesellschaft Tepco am Mittwoch. Lose Kabel und Schläuche seien befestigt und Planen über die beschädigten Gebäude gezogen worden. Die Bemühungen seien darauf ausgerichtet zu verhindern, dass radioaktive Strahlung durch die starken Winde aufgewirbelt werde oder Regenwasser in die zerstörten Reaktoren eindringe. Angesichts der nach dem verheerenden Tsunami vom März errichteten Schutzwälle gegen Sturmfluten wurde die Anlage nicht zusätzlich mit Sandsäcken gesichert.

Der Wirbelsturm traf am Mittwoch mit hohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern auf die japanische Küste und bewegte sich anschließend auf die Atomruine im Nordosten des Landes zu. Am Mittag wurde die Anlage bereits von ersten starken Regenfällen getroffen. Das Atomkraftwerk war am 11. März durch ein schweres Erdbeben und einen darauffolgenden Tsunami schwer beschädigt worden. 20.000 Menschen starben durch die Naturkatastrophe in der Region oder wurden als vermisst gemeldet.

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