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Kältewelle in den USA Klimawandel? Für Trump ein Twitter-Witz

Weite Teile der USA leiden derzeit unter einer extremen Kältewelle mit Schneestürmen und Minusgraden. Der US-Präsident nimmt das zum Anlass, sich per Twitter über den Treibhauseffekt lustig zu machen.
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Donald Trump macht sich über globale Erwärmung lustig  Quelle: AP
USA

Vereister Brunnen im New Yorker Bryant Park: Nordamerika leidet derzeit unter einer Kältewelle.

(Foto: AP)

WashingtonPräsident Donald Trump hat sich angesichts eines massiven Kälteeinbruchs in weiten Teilen der USA über die globale Erwärmung lustig gemacht. „Im Osten könnte es der KÄLTESTE Silvesterabend werden, der jemals registriert wurde“, schrieb der Republikaner auf Twitter. „Vielleicht könnten wir ein bisschen von dem guten alten Treibhauseffekt gebrauchen zum Schutz, gegen den unser Land, aber nicht andere Länder, BILLIONEN VON DOLLAR zahlen sollten. Zieht euch schön warm an!“

Mit seinem Hinweis auf die Billionen Dollar bezog sich Trump offensichtlich auf den Pariser Klimavertrag. Die USA hatten ihn unter Präsident Barack Obama unterzeichnet, aber Trump den Ausstieg daraus angekündigt.

Teile der USA erleben zurzeit die kältesten Wintertage seit Jahrzehnten. Hinzu kommen zum Teil heftige Schneefälle. In New York müssen sich die Menschen bei der traditionellen Silvesterfeier auf dem Times Square Meteorologen zufolge auf die niedrigsten Temperaturen zur Jahreswende seit etwa einem halben Jahrhundert einrichten.

In der in den USA als „Kältekammer der Nation“ bekannten Kleinstadt International Falls (Bundesstaat Minnesota) nahe der Grenze zu Kanada fiel die Temperatur am Mittwoch auf -37 Grad Fahrenheit (-38,33 Grad Celsius), wie der örtliche Wetterdienst mitteilte. Damit wurde ein bisheriger Tiefstwert von -32 Grad Fahrenheit aus dem Jahr 1924 unterschritten.

In Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania fielen 165 Zentimeter Schnee, wie der Sender CNN berichtete. Im Bundesstaat Kansas waren bereits am Dienstag vier Frauen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, als ihr Auto auf einer vereisten Brücke das Geländer durchbrach und hinabstürzte.

Im Bundesstaat Minnesota zogen hunderte Eisangler auf den zugefrorenen See Upper Red Lake, um Zander zu fangen. CNN-Meteorologe Brandon Miller erwartete für die kommenden Tage für große Teile der USA Temperaturen von zehn Grad unter dem Durchschnitt.

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  • dpa
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6 Kommentare zu "Kältewelle in den USA: Klimawandel? Für Trump ein Twitter-Witz"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das ist die Retourkutsche von Trump auf die sehr selektive Kommunikation der Klimaschwindler.

    In den Qualitätsmedien werden alle scheinbar passenden Wetterphänomene wie der heisseste 29.12 seit 5 Jahren in Hintertupfingen als unschlagbarer Beweis für den "Klimawandel" deklariert. Unpassende Fakten werden ausgeblendet.

    Die Vorhersagen der Klimaschwindler folgend sollte es hierzulande und in vielen Teilen der USA keinen Schnee mehr geben. Der Nordpol sollte seit 2013 eisfrei sein (Al Gore). Dies dient vermutlich der Verängstigung der Menschen.

    Insgesamt handelt es sich beim "Klimawandel" um eine sehr dürftige Hypothese die ähnlich einer Gehirnwäsche verbreitet wird. Eine Kritik meinerseits findet man unter Bürger für Technik, Die Schwachstellen der Hypothese vom Klimawandel.

  • Bei 1700 nachgewiesenen Unwahrheiten in Trumps Amtszeit, von denen die meisten Lügen sein dürften, kommt es doch auf die Lüge, nur die USA müssten Anstrengungn zur Eindämmung des CO2-Ausstoßes unternehmen, nicht an. Wenn man grundsätzlich davon ausgeht, dass eine Aussage Trumps eine Lüge bzw. die Unwahrheit ist, liegt man auf der sicheren Seite.

    Schwamm drüber.

    https://www.nrz.de/politik/donald-trump-verbreitete-in-elf-monaten-1700-unwahrheiten-id212965539.html

  • Ist doch kein Problem. Den Schnee kann er nach Kalifornien transportieren, dort leiden sie seit Jahren an einer Dürre und können das Wasser dringen brauchen.

    Der Transport unterstützt die heimische Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze und bezahlen können das die Kanadier ... die Mexikaner ham ja kein Geld mehr, weil sie die Mauer bezahlen müssen.

  • Es ist schon erschreckend, mit welcher Ignoranz der Präsident der größten Volkswirtschaft der Welt regiert. In den USA forschen viele hoch qualifizierte Wissenschaftler zum Thema Klimawandel. Selbst Exxon hat schon frühzeitig die negativen Konsequenzen erhöhter CO2-Emissionen erforscht. Er könnte sich also leicht über den aktuellen Stand der Forschung informieren lassen. Wenn er denn wollte...

  • Die USA werden nun offensichtlich vom Wetter dafür bestraft, dass sie sich der Klimarettung verweigern. Diesmal nicht mit unerträglicher Hitze sondern mit klirrender Kälte. Widerspricht das aber nicht den Modellen und Vorhersagen der sogenannten Klimarettungsexperten? Der Glaube, dass Menschen das Klima beinflussen oder gar steuern können ist doch nichts anderes als ein Aberglaube mit dem viel Geld zu verdienen ist.

  • Trump hat auch gesagt, dass er sich nicht mit "grab her by the p***y" geäußert hätte, wenn er gewusst hätte das er aufgezeichnet wird.

    Der Typ ist ein Megaversager, ein Oligarch der alle auslacht bis auf das Großkapital. Das darf er nicht. Dann würde er sich zum Kennedy 2.0 machen.

    Eigentlich sollte so einer wie Trump nur noch im Sozialdienst für 0 Dollar die Stunde arbeiten müssen.