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Kapitän wird vermisst Kutter in der Nordsee gesunken

Nach der Kollision eines deutschen und eines niederländischen Fischkutters vor Borkum wurden zwei Schiffsmänner gerettet. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wird der Kapitän des deutschen Kutters aber noch vermisst. Nach ihm wird mit einem Hubschrauber sowie Marinetauchern der Fregatte „Emden“ gesucht. Die drei Besatzungsmitglieder des holländischen Kutters blieben unverletzt.

HB EMDEN. Die Schiffe waren aus ihren Heimathäfen Gretsiel in Deutschland und Delfzijl in den Niederlanden zum Fischfang ausgelaufen und gegen 3.00 Uhr morgens aus noch unbekannter Ursache kollidiert. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Emden kenterte darauf das deutsche Schiff und schwamm zunächst Kiel oben, bevor es knapp zwei Stunden später vollständig sank. Es liegt nach Angaben der niederländischen Küstenwache in 16 Metern Wassertiefe. Der an der Kollision beteiligte niederländische Kutter wurde bei dem Zusammenstoß nur leicht beschädigt, hieß es.

Die beiden geretteten Deutschen wurden ins Krankenhaus der niederländischen Stadt Groningen gebracht. Die Marinetaucher untersuchten auch das Schiffswrack am Meeresboden, fanden den vermissten Kapitän aber nicht. Das 58 Tonnen schwere Wrack soll im Laufe des Tage gehoben und zur weiteren Untersuchung in den Emdener Hafen geschleppt werden.

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