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Katastrophe in Nepal Deutsche Hilfe für Erdbebenopfer läuft schon an

Hunderte Tote, hunderte Verletzte, tausende zerstörte Häuser: Die Menschen in den von dem schweren Beben betroffenen Regionen im Himalaya sind dringend auf Hilfe angewiesen. International läuft erste Hilfe an.
25.04.2015 Update: 25.04.2015 - 16:12 Uhr Kommentieren

Schweres Erdbeben erschüttert Nepal

Bonn/Kaufbeuren In Deutschland bereiten sich erste Helfer für einen Einsatz in dem von einem schweren Erdbeben erschütterten Gebiet im Himalaya vor. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagte Richard van Hazebrouck, Pressesprecher des Technischen Hilfswerks in Bonn der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Für solche Fälle habe das THW auch eine Schnelleinsatz-Einheit. Noch liege aber kein offizielles internationales Hilfeersuchen vor. Vermutlich seien in dem besonders betroffenen Nepal auch die örtlichen Regierungsstrukturen von dem Beben betroffen.

Auch die Hilfsorganisation Humedica hat den Betroffenen des Erdbebens rasche Hilfe zugesagt. Man werde sofort ein medizinisches Einsatzteam auf den Weg bringen, teilte die Hilfsorganisation aus Kaufbeuren am Samstag mit.

Tausende Tote im Himalaya
Trümmer in Kathmandu
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Mehr als 90 Sekunden lang bebt die Erde im Himalaya. Das Beben habe die Stärke 7,3 gehabt, meldete das Deutsche Geoforschungszentrums in Potsdam. Die US-Erdbebenwarte sprach sogar von der Stärke 7,9. Das Zentrum lag demnach etwa 80 Kilometer Luftlinie westlich der Hauptstadt Kathmandu, in nur 15 Kilometern Tiefe.

(Foto: Reuters)
Helfer in den Trümmern
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In der Altstadt von Kathmandu sei der Verkehr zum Erliegen gekommen, weil zahlreiche Straßen aufbrachen, berichtete Autor Kashish Das Shrestha von vor Ort. Verletzte würden in Krankenhäuser gebracht. Zahlreiche Nachbeben verunsichern die Menschen.

(Foto: ap)
Durbar-Platz in Kathmandu
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Der kulturell wichtige Durbar-Platz im Zentrum Kathmandus – ein Unesco-Weltkulturerbe – sei nicht mehr wiederzuerkennen, sagte Shrestha. Er twitterte Bilder, auf denen nur noch Holzhaufen zu sehen sind, wo einst historische Gebäude standen. Der neunstöckige Dharahara-Turm sei in sich zusammengestürzt

(Foto: Reuters)
Zerstörung in Kathmandu
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Von dem Turm sei nur Schutt übrig geblieben, in dem Berichten zufolge Menschen gefangen sein sollen. Die Altstadt von Kathmandu besteht aus einem Gewirr von Gassen, an deren Seiten Häuser stehen, die von schlechter Bauqualität sind.

(Foto: ap)
Glück gehabt
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Helfer tragen einen staubbedeckten Mann aus den Trümmern: Viele andere Nepalesen hatten nicht soviel Glück. Mindestens 876 Menschen sollen bei dem Beben umgekommen sein.

(Foto: dpa)
Auf dem Land
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Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu in einer Tiefe von elf Kilometern, wie Nepals Informationsminister Minendra Rijal dem indischen Sender NDTV sagte. Das Tal von Kathmandu ist dicht besiedelt, fast 2,5 Millionen Menschen leben hier.

(Foto: Reuters)
Patienten außerhalb der Krankenhäuser
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Ein verletztes Kind wartet auf medizinische Hilfe: Auf einem Parkplatz eines Krankenhauses in Kathmandu versammelten sich Dutzende Menschen. Für die Patienten waren Matratzen ausgelegt worden.

(Foto: ap)

„Unsere Erfahrung zeigt, dass es bei Beben dieser gewaltigen Stärke sofort zu handeln gilt“, sagte der Leiter der Not- und Katastrophenhilfe, Raphael Marcus, laut Mitteilung. Weil viele Menschen in sehr instabilen Häusern lebten, könne das Erdbeben für die Region weiterhin schlimme Folgen haben.

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    Auch die Welthungerhilfe will mit ihren Nothilfeteams den betroffenen Menschen direkte Hilfe zukommen lassen. „Viele Häuser sind eingestürzt, meterlange Risse in den Straßen, wie die Kollegen vor Ort berichten, starke Nachbeben sind spürbar“, sagte Mathias Mogge, Vorstand Programme Welthungerhilfe in Bonn. „Zu unseren Kollegen besteht Kontakt, sie sind bereits auf Erkundung, um das Ausmaß der Katastrophe abzuschätzen.“

    Auch Russland will etwa 50 Rettungskräfte sowie Technik in die Katastrophenregion schicken. Die Helfer seien startklar und hätten große Erfahrung in Erdbebengebieten, teilte das Zivilschutzministerium am Samstag in Moskau mit.

    Kremlchef Wladimir Putin sprach seinem Amtskollegen sowie den Menschen in Nepal sein tiefes Mitgefühl angesichts der „menschlichen Opfer und schweren Zerstörungen“ aus.

    • dpa
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