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Katholische Kirche Schweizergarde hat einen neuen Chef

Seit über 500 Jahren gibt es die Schweizergarde. Sie bewacht Eingänge des Vatikans, schützt wichtige Personen, hat aber auch Aufgaben bei Audienzen oder Empfängen. Nun hat die Schutztruppe des Papstes einen neuen Chef.
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Beschützer des Papstes: Die Truppe besteht zurzeit aus rund 110 jungen katholischen Männern aus der Schweiz. Quelle: dpa
Schweizer Garde

Beschützer des Papstes: Die Truppe besteht zurzeit aus rund 110 jungen katholischen Männern aus der Schweiz.

(Foto: dpa)

Rom Die bisherige Nummer zwei der Schweizergarde, Christoph Graf, ist neuer Chef der Schutztruppe des Papstes. Das berichtete am Samstag Radio Vatikan. Der bisherige Vize-Kommandant übernimmt das Amt von Daniel Rudolf Anrig, der vor einer Woche aus dem Amt geschieden war.

Papst Franziskus hatte die Amtszeit von Anrig nicht verlängert, was Spekulationen über die Zukunft der Garde ausgelöst hatte, die seit mehr als 500 Jahren für den Schutz des Papstes zuständig ist. Italienische Medien hatten berichtet, die Garde sei dem Papst zu militärisch, und er wolle sie deshalb reformieren. Dies hatte Anrig jedoch zurückgewiesen.

Seit 1506 ist die Schweizergarde für den Schutz des Papstes und seiner Residenz zuständig. Sie bewacht unter anderem die Eingänge des Vatikans, übernimmt Wachdienste und Personenschutz, hat aber auch Aufgaben bei Audienzen oder Empfängen.

Die Truppe besteht zurzeit aus rund 110 jungen katholischen Männern aus der Schweiz. Die traditionellen Uniformen der Gardisten sind weltweit bekannt, vor allem die sogenannte Galauniform in den Farben blau, rot und gelb.

  • dpa
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