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Katholische Kirche sitzt auf Milliarden-Schatz Himmlische Bilanzen

Die Transparenzoffensive der katholischen Kirche scheint nur ein frommer Wunsch zu sein. Deutsche Bistümer besitzen Milliarden im zweistelligen Bereich. Was sie mit dem Geld machen, bleibt weitgehend geheim. Ihre Mitarbeiter bezahlen sie dürftig.
Der ehemalige Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst machte den Limburger Dom für viele zu einem Symbol kirchlicher Dekadenz. Quelle: Getty Images/Lonely Planet Images
Dom zu Limburg

Der ehemalige Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst machte den Limburger Dom für viele zu einem Symbol kirchlicher Dekadenz.

(Foto: Getty Images/Lonely Planet Images)

Düsseldorf, OttweilerHochwürden liebte den abendlichen Blick auf kostbare Zierfische. Zwischen Felswand und seinem Schlafzimmerfenster hatte der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst einen Teich mit japanischen Koi-Karpfen anlegen lassen. Als die katholische Kirche 2014 die Gemächer ihres Würdenträgers der Öffentlichkeit zugänglich machte, staunten die Besucher nicht nur über den Teich, sondern auch über seine Kosten: 213.000 Euro.

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