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Kinderarmut Gates und Co geben Milliarden für Impfschutz

Allein Microsoft-Gründer Bill Gates spendete über seine Stiftung eine Milliarde Dollar. Insgesamt haben Regierungen, Organisationen und Stiftungen 4,3 Milliarden US-Dollar für Impfschutz von Kindern in armen Ländern gespendet.
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US-Milliardär Bill Gates spricht bei der GAVI-Konferenz in London. Quelle: Reuters

US-Milliardär Bill Gates spricht bei der GAVI-Konferenz in London.

(Foto: Reuters)

London Der US-Milliardär und Microsoft-Gründer Bill Gates war dabei mit seiner Milliarden-Spende einer der größten Geldgeber. Mit dem in London gesammelten Geld hat die Weltweite Allianz für Impfung und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization, GAVI) 7,6 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, um Impfprogramme in Entwicklungsländern zu fördern. Premierminister David Cameron sagte für die britische Regierung zu, bis 2015 die Summe von knapp 1,5 Milliarden Pfund bereitzustellen - 814 Millionen Pfund (923 Millionen Euro) mehr, als bisher geplant. Die EU-Kommission ist mit weiteren 10 Millionen Euro dabei, nachdem sie bereits kürzlich 20 Millionen Euro bereitgestellt hatte - zusätzlich zu ihren anderen Programmen zur Kindergesundheit in Entwicklungsländern.

GAVI will mit dem Geld 250 Millionen Kinder impfen, etwa gegen Tetanus und Diarrhö. Die Krankheiten gelten als eine der häufigsten Todesursache für Kinder unter fünf Jahren in Entwicklungsländern. „Jedes Jahr sterben auf diesem Planeten 1,7 Millionen Kinder an Krankheiten, die vermeidbar sind“, sagte GAVI-Direktor David Ferreira (Südafrika) in London. Nach Darstellung der Initiative fehlten bisher mindestens 2,3 Milliarden Pfund für lebenswichtige Impfungen von Millionen Kindern in den ärmsten Ländern der Welt. Es müsse „absolut undenkbar“ werden, dass Kinder an Krankheiten sterben, gegen die in den reichen Ländern der Welt Schutzimpfungen selbstverständlich sind.

Das am Montag in London eingesammelte Geld kann nach Berechnungen der Initiative mehr als vier Millionen Kindern das Leben retten. „Welch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis könnte es geben“, sagte Cameron.

  • dpa
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