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Konklave Papstwahl beginnt möglicherweise früher

Wegen der außergewöhnlichen Umstände nach dem angekündigten Rücktritt von Benedikt XVI. könnte es wohl früher als vorgeschrieben zur Wahl eines neuen Papstes kommen. Rom wappnet sich indes für einen Ansturm am Sonntag.
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Kardinäle am 18.04.2005 in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits früher beginnen. Quelle: dpa

Kardinäle am 18.04.2005 in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits früher beginnen.

(Foto: dpa)

Rom Nach der historischen Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. will der Vatikan die Wahl eines Nachfolgers beschleunigen. Wegen der besonderen Umstände könnte das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes bereits vor dem 15. März beginnen, kündigte Vatikansprecher Federico Lombardi am Samstag in Rom an.

Die eigentlich vorgesehene Frist von 15 bis 20 Tagen nach Beginn der Sedisvakanz („leerer Stuhl Petri“) dient normalerweise dazu, dass die wahlberechtigten Kardinäle genügend Zeit haben, um aus aller Welt nach Rom zu reisen.

Benedikt will am 28. Februar zurücktreten - ein Schritt, den es in der Neuzeit noch nicht gegeben hat. Da sich die Kardinäle nach dieser Ankündigung aber entsprechend vorbereiten könnten, sei es möglich, den Beginn des Konklaves vorzuziehen, sagte Lombardi weiter. Die kirchenrechtlichen Vorschriften zur Wahl eines neuen Papstes könnten so interpretiert werden. Unmittelbar nach dem Rücktritt von Benedikt hatte es geheißen, bis Ostern solle es ein neues Kirchenoberhaupt geben.

Italiens Hauptstadt Rom bereitet sich derweil für das an diesem Sonntag (12.00) anstehende vorletzte Angelus-Gebet mit dem Papst auf dem Petersplatz vor. Dazu werden mehr als 100 000 Menschen erwartet.

Das Gebet, das der Papst traditionell vom Fenster seines Arbeitszimmers aus mit allen Pilgern auf dem Petersplatz betet, ist auch ein erster wichtiger Test für die Behörden in Rom. Rund 1000 Einsatzkräfte sollen am Sonntag für die Sicherheit von Gläubigen, Touristen und Schaulustigen sorgen, wie die römische Zeitung „Il Messaggero“ am Samstag berichtete. Straßen rund um den Kirchenstaat werden für den Verkehr gesperrt.

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